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Bäume brauchen Wasser - aber das wird inzwischen knapp.
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Bäume brauchen Wasser - aber das wird inzwischen knapp.

Klimaschutz

Frankfurt will Bäume smart bewässern

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Die Stadt Frankfurt testet ein digitales System für Bäume. Es soll Wasser sparen und die Umwelt schonen.

Messgeräte im Boden prüfen den Durst der Bäume und geben im Netzwerk weiter, wo bewässert werden muss und wo Wasser gespart werden kann: So funktioniert – vereinfacht formuliert – das System, das die Stadt von November bis April getestet und nun ausgewertet hat. Ergebnis: Die „Smarte Bewässerung“, so der Titel, kann helfen, beim sensiblen Thema Baumbewässerung wirksamer zu handeln, berichten die Projektpartner FES, Grünflächenamt, Palmengarten und Universität Hohenheim.

Die Tests liefen auf dem Gelände des Palmengartens und im Maastrichter Ring (Europaviertel). Daten könnten künftig stadtweit erhoben und in Echtzeit weitergegeben werden, kündigt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) an: „Die Ergebnisse dieser Tests sind sehr vielversprechend“, gerade in Zeiten verschärfter Wasserknappheit.

Die Baumbewässerung mit Trinkwasser steht in der Kritik; eine flächendeckende Brauchwasserversorgung ist laut Heilig nicht umsetzbar. Das neue Verfahren könne helfen, etwa einzelne Bewässerungsgänge zu verschieben, wo sie laut Messung nicht nötig sind, und so mehr als eine Million Liter Wasser pro ausgesetztem Bewässerungsgang zu sparen, erläutert die Umweltdezernentin.

Die Universität Hohenheim, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik und das Augsburger FIM Research Center begleiteten das Projekt wissenschaftlich. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin „Journal of Cleaner Production“ veröffentlicht und allgemein nutzbar. ill

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