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Frankfurt: Wieder mehr Begegnungen schaffen

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Von: Steven Micksch

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Auch Sportangebote sind ein wesentlicher Bestandteil der Aktionswochen.
Auch Sportangebote sind ein wesentlicher Bestandteil der Aktionswochen. © Monika Müller

Die Aktionswochen „Älterwerden“ bieten zahlreiche Programmpunkte für das Miteinander. Dabei wird aber auch die Forschung und die Einsamkeit thematisiert.

Älter werden, was bedeutet das überhaupt? Heißt es, weniger mobil sein, weil die Gesundheit es nicht mehr zulässt, oder einsam zu Hause sitzen, weil der Freundeskreis sich langsam lichtet oder unter ähnlichen Problemen leidet? Dass genau dies in Frankfurt nicht der Fall sein muss, zeigen seit Jahren die Aktionswochen „Älterwerden“. Am 19. September beginnt die diesjährige Auflage, die sich dem Motto „Zusammen sind wir weniger allein!“ widmet.

Dabei setzen die Initiator:innen des Jugend- und Sozialamts aber keineswegs die rosarote Brille auf und behaupten, alles sei perfekt. Gerade mit Blick auf die zurückliegenden Jahre der Corona-Pandemie und die damit verbundene Isolation und häufig auch dem Verlust des Miteinanders stehen die Wochen unter besonderen Vorzeichen. Sie sollen zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten bieten und das aktive Leben wieder in den Vordergrund rücken.

Der Auftakt der Aktionswochen wird am 19. September ab 17 Uhr im „Cinestar Metropolis“ stattfinden. Zunächst wird der Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ gezeigt, anschließend gibt es ein Gespräch zum Thema mit den Dezernent:innen Stefan Majer und Elke Voitl (beide Grüne).

Zwei Tage später wird bei einem Fachtag „Wie geht’s der Psyche? Auch im Alter genau hinschauen!“ das Programm „Würde im Alter“ der Stadtgesellschaft vorgestellt. So soll auch fachlich eine Weiterentwicklung dringender Themen initiiert werden.

Das Programm

Die Aktionswochen „Älterwerden“ finden vom 19. September bis 2. Oktober an mehreren Stellen in der Stadt statt.

Der überwiegende Teil der etwa 150 Angebote ist kostenfrei. Bei vielen ist allerdings eine Anmeldung erforderlich. Organisiert wird die 21. Auflage erneut vom Jugend und Sozialamt der Stadt Frankfurt.

Das Programm sowie alle Anmeldemöglichkeiten gibt es online unter www.bit.ly/aelterwerden22

Die Altenhilfe der Frankfurter Rundschau unterstützt ein Angebot im Gallus. Wenn Sie im Gegenzug der Altenhilfe helfen wollen, können Sie das per Spende an folgendes Konto:

DE35 5005 0201 0000 9236 30. mic

Zwangloser wird es am 29. September, wenn 60 Personen mit Stadträtin Voitl den Ebbelwei-Express besteigen, um auf der zweistündigen Fahrt mit der Politikerin zu babbeln. Dabei darf es persönlich, aber auch thematisch kritisch werden.

Am 28. September von 15 bis 17 Uhr präsentiert das Sozialrathaus Bockenheim im türkischen Volkshaus (Werrastraße) seine sozialraumorientierten Angebote. Besonders wichtig ist den Beteiligten der Austausch mit den älteren Menschen, um zu erfahren, wo und welche Angebote ihnen noch fehlen.

Darüber hinaus sind die zwei Wochen vollgepackt mit Angeboten jedweder Couleur. Egal ob Kultur, Sport, Politik, Digitales oder der Schwerpunkt Demenz – für jedes Interesse ist etwas dabei.

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