Kultur

Wie weiter mit Oper und Schauspiel?

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Eine Veranstaltungsreihe widmet sich der Zukunft der Städtischen Bühnen. Der Baudezernent stellt dabei den aktuellen Projektstand vor.

Die Initiative Zukunft Städtische Bühnen, die sich für einen Erhalt des denkmalgeschützten Foyers sowie der Fassade der Bühnen einsetzt, veranstaltet mit weiteren Teilnehmenden eine Diskussionsreihe zum Thema.

Interessierte können sich am Montag, 23. November, 18 Uhr, per Zoom zuschalten. Dann sprechen der Architekt Claus Anderhalten aus Kassel, der Frankfurter Baudezernent Jan Schneider (CDU), die Frankfurter Architektin Astrid Wuttke vom Büro Schneider + Schumacher und Maren Harnack von der Initiative Zukunft Städtische Bühnen über das Thema: „Kulturikone weiterbauen?“. Der Link zur Zoom-Konferenz findet sich unter zukunft-buehnen-frankfurt.de.

Es ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die am Freitag, 4. Dezember, 18 Uhr, fortgesetzt wird. Thema: „Die Deckenskulptur im Theaterfoyer von Zoltán Kemény“. Es folgen „Konzeptionen und ihre Architekturen“ am Mittwoch, 16. Dezember, 18 Uhr, und „Kultur für alle“ zu Beginn des kommenden Jahres.

Die Stadtverordneten haben Anfang des Jahres entschieden, die Städtischen Bühnen durch einen Neubau zu ersetzen. Denkmalgeschütze Bestandteile sollen erhalten bleiben. Die Standorte für den Neubau werden derzeit geprüft. Sie befinden sich am Willy-Brandt-Platz, an der Neuen Mainzer Straße/Anlagenring, am Opernplatz sowie am Osthafen.

Die Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus, die sich für eine Rekonstruktion des Schauspielhauses von 1902 einsetzt, hat unterdessen mehr als 23 000 Unterschriften gesammelt und beim Rechtsamt eingereicht. Das Rechtsamt muss das Bürgerbegehren nun prüfen. Die Aktionsgemeinschaft befürchtet eine „Verschleppung“ der Prüfung.

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