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Frankfurt: Waffenverbot in Bahnhöfen

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Von: Oliver Teutsch

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Auch Abbrennen von Böllern untersagt. Bundespolizei kündrigt verstärkte Kontrollen an, um Aufschluss darüber zu bekommen, wie viele Waffen Reisende dabei haben.

Rund um Silvester hat die Bundespolizei ein Waffenverbot für eine Vielzahl von Frankfurter Bahnhöfen erlassen. Das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen sowie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf Bahnanlagen sei für die Zeit vom 31. Dezember, 12 Uhr bis zum 1. Januar 2023, 9 Uhr durch eine Allgemeinverfügung verboten, teilte die Bundespolizei mit. Das Verbot beziehe sich auf Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Messer, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie auf gefährliche Gegenstände jeglicher Art. Auch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern jeglicher Art sei untersagt. Das Mitführverbot gilt im Hauptbahnhof auf allen Ebenen sowie an den S-Bahnhalten in Höchst, Süd, Taunusanlage, Hauptwache, Konstablerwache und in den dort verkehrenden S-Bahnlinien.

Ein solches Verbot gab es bereits im vergangenen Jahr. Zwar war die Zahl der Aufgriffe da überschaubar. Jedoch rechnet die Bundespolizei in diesem Jahr wieder mit einem deutlich erhöhten Reiseaufkommen zum Jahreswechsel, nachdem die Corona-Beschränkungen weggefallen sind. Zudem sei die Zahl von Verstößen im Zusammenhang mit Waffen im laufenden Jahr „auf weiterhin hohem Niveau“ gewesen.

Die Bundespolizei kündigte für den genannten Zeitraum verstärkte Kontrollen an, die auch dazu dienten, Informationen zu erhalten, wie viele gefährliche Gegenstände von Reisenden tatsächlich mitgeführt werden. Es gelte „das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände zu erhellen und insbesondere die Sicherheit der Reisenden aktiv zu erhöhen“, hieß es weiter. ote

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