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Frankfurt: Vorwurf der Unfallflucht gegen Peter Feldmann

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Von: Georg Leppert

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Folgt nun auch noch ein Verfahren wegen Unfallflucht?
Folgt nun auch noch ein Verfahren wegen Unfallflucht? © ROLF OESER

Um den Parkrempler des Frankfurter Oberbürgermeisters gibt es Verwirrung.

Hat sich der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Sonntagabend auf einem Parkplatz in Kalbach der Unfallflucht schuldig gemacht? Auch am Mittwoch gab es darauf keine eindeutige Antwort. Die Polizei bestätigt, dass es Kontakt mit Feldmann gebe und entsprechende Ermittlungen liefen. Wobei erst einmal zu klären sei, ob der Politiker überhaupt selbst am Steuer saß. Und Olaf Schiel, Sprecher des Oberbürgermeisters, wiederholt, was er schon am Dienstag gesagt hatte. Feldmann habe beim Einparken einen Blechschaden verursacht und sich um die Regulierung des Schadens bemüht. Wann und in welcher Form er das tat, blieb offen.

Hinterließ Feldmann einen Zettel?

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll Feldmann an dem beschädigten Wagen einen Zettel mit seinen Kontaktdaten hinterlassen haben. Später soll er seinen Fahrer an den Unfallort geschickt haben, um eine Regelung zu finden. Trifft diese Darstellung zu, wäre eine Strafbarkeit wegen Unfallflucht wahrscheinlich. Denn anders als viele Menschen glauben, reicht es nicht aus, am beschädigten Auto einen Zettel zu hinterlassen. Zu groß sei die Gefahr von bewusst oder unbewusst falsch gemachten Angaben, heißt es von der Polizei. Nötig ist vielmehr, am Unfallort zu bleiben. Wie lange, das hängt vom Einzelfall ab. Die Zeitspanne, die vom Gericht akzeptiert wird, kann zwischen 20 Minuten und zwei Stunden liegen. Klar ist nur: Bevor man geht, muss man die Polizei benachrichtigen. Immerhin: Wer den Unfall innerhalb von 24 Stunden meldet, kann auf Strafminderung hoffen.

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