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Frankfurt: Volt springt O’Sullivan bei

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Von: Florian Leclerc

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Nico Wehnemann.
Nico Wehnemann. © Peter Jülich

In Frankfurt unterstützt die Volt-Fraktion die Digitaldezernentin Eileen O’Sullivan bei ihren Vorwürfen gegen den Stadtverordneten Nico Wehnemann (Die Partei). Der fordert Belege.

Nachdem Digitaldezernentin Eileen O’Sullivan (Volt) den Stadtverordneten Nico Wehnemann (Die Partei) auf Twitter blockiert hat, erhält sie Unterstützung aus der Volt-Fraktion.

Volt im Römer stelle sich „gegen unsachliche Kritik“ und „Anfeindungen“, die nur dazu dienten, eine Person zu diffamieren, sagte der Fraktionsvorsitzende Martin Huber. Im politischen Alltag gebe es viele Möglichkeiten sachliche Kritik zu üben, ohne polemisch zu werden. „Warum soll sich eine Politikerin derart systematisch anfeinden lassen?“, so Huber. Als Privatperson in sozialen Netzwerken müsse sie das nicht.

Eileen O’Sullivan.
Eileen O’Sullivan. © Renate Hoyer

Als junge Fraktion seien die Mitglieder von Volt im Römer mit sozialen Medien groß geworden. Sie setzten sich gegen Diskriminierung, Sexismus und Mobbing im realen Leben und im Internet ein. Eileen O’Sullivan hatte Wehnemann bescheinigt, er übe keine sachliche Kritik an ihr, sondern polemisiere und diffamiere, um sie digital zum Schweigen zu bringen. Sie sah darin sogar einen als „linke Opposition getarnten Sexismus“.

Wehnemann sprach von „unangenehmer, aber gerechtfertigter Kritik“. Und weiter: „Wenn auf Twitter alle so reagieren würden, hätten wir bald nur noch Selbstgespräche.“ Er forderte O’Sullivan auf, Belege für den vermeintlichen Sexismus zu liefern.

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