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Die Garderoben in manchen Einrichtungen waren am Montag voll.
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Die Garderoben in manchen Einrichtungen waren am Montag voll.

Corona-Krise

Viel los in den Kindergärten

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Manche Kindergarten-Gruppen in Frankfurt sind fast so gut besucht wie vor dem Lockdown. Dafür gibt es kürzere Öffnungszeiten.

Viele Frankfurter Kindertagesstätten waren am Montag offenbar deutlich stärker besucht, als es die hessische Landesregierung gehofft hatte. Teilweise seien „80 bis 90 Prozent“ der Kinder in die Einrichtungen gekommen, sagte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Einen genaueren Überblick erhalte sie aber voraussichtlich erst in den kommenden Tagen.

Die Landesregierung hatte sich gegen ein Betretungsverbot in den Kindertagesstätten entschieden. Stattdessen appellierten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) an die Eltern, ihre Kinder wirklich nur dann in die Einrichtungen zu bringen, wenn sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben. Wer in den vergangenen Tagen mit Eltern sprach, stellte aber schnell fest, dass längst nicht alle dem Aufruf folgen würden, die Kinder daheim zu lassen. Ein Grund: die absolute Unklarheit darüber, ob, wann und von wem das angekündigte Kinderkrankengeld bezahlt wird.

Beschlossen wurde in Frankfurt, dass die Kinderbetreuung nur für sieben Stunden pro Tag angeboten wird. Dagegen regt sich Widerstand vom Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren. Warum eine Stunde weniger Betreuung eine Infektionsgefahr reduzieren solle, verstünden viele Eltern nicht, teilte der Beirat am Montag mit. Hintergrund ist laut Sylvia Weber vor allem, dass die Kinder stets von denselben Erzieher:innen betreut werden sollen. Durch reduzierte Öffnungszeiten ließen sich Personalwechsel vermeiden.

Zudem kritisiert der Elternbeirat, dass viele Einrichtungen jetzt erst um 9 Uhr öffneten, was für berufstätige Eltern ein Problem sei. Tatsächlich können die Einrichtungen laut Weber wählen, ob sie von 8 bis 15 oder von 9 bis 16 Uhr öffnen. Das gilt allerdings nicht für Kinderzentren mit angeschlossenem Hort. Diese müssen das spätere Zeitfenster anbieten, heißt es in einer Mitteilung, die das Stadtschulamt an die Träger der Kindereinrichtungen verschickt hat.

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