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Frankfurt: Viel Arbeit für die Jubelorgie

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Von: Oliver Teutsch

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Der Empfang der Eintracht vor dem Römer hat der Feuerwehr viel Arbeit gemacht.
Der Empfang der Eintracht vor dem Römer hat der Feuerwehr viel Arbeit gemacht. © Michael Schick

Der Empfang der Eintracht-Spieler im Römer war für die Sicherheitskräfte aufwendig.

Nach der großen Jubelorgie und den emotionalen Höhenflügen folgen nun die nackten Zahlen. Der Empfang der Eintracht im Römer hat den Sicherheitskräften und der Feuerwehr viel Arbeit gemacht. Genauer gesagt 2610 Arbeitsstunden, wie Sicherheitsdezernentin Annette Rinn (FDP) am Dienstagabend im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung zu berichten wusste.

Bereits zwei Wochen vor dem eigentlichen Empfang, direkt nach dem gewonnenen Halbfinale gegen West Ham United, setzten sich Verantwortliche der städtischen Ämter, Polizei und Eintracht Frankfurt zusammen, um den Glücksfall durchzusprechen. Allein für diese Vorplanung seien 100 Arbeitsstunden draufgegangen. Geplant war die Veranstaltung auf Römerberg, Paulsplatz, Mainkai und Roßmarkt im übrigen für 82 000 Fans. Wie viele Fans es am Ende waren, kann niemand verlässlich sagen, wohl aber, wie viele Feuerwehrleute vor Ort waren: 97. Wodurch allein dort am Tag des Empfangs 1420 Arbeitsstunden anfielen. Die Feuerwehr war übrigens froh, dass bei der ganzen Pyrotechnik, die auf dem Römerberg abgebrannt wurde, nichts passiert ist. „Wir haben ein paar Mal den Atem angehalten“, verriet Sprecher Markus Röck am Rande der Sitzung.

Wie viel die ganze Sause die Stadt gekostet hat, konnten dann auf Nachfrage weder Rinn noch Röck beantworten. Auch Kämmerer Bastian Bergerhoff konnte die Frage, wie viel die von der Tourismus und Congress GmbH (TCF) ausgerichtete Veranstaltung kostete, nicht beantworten und mutmaßte nur, „das war bestimmt nicht günstig“.

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