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Frankfurt am Main
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In Frankfurt wurden die Corona-Regeln verschärft. (Archivfoto)

Pandemie

Frankfurt verschärft die Corona-Regeln

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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  • Timur Tinç
    Timur Tinç
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Weil die Inzidenz in Frankfurt auf über 100 gestiegen ist, braucht es auch in der Außengastronomie einen Corona-Test.

Frankfurt – Weil die Corona-Inzidenz deutlich gestiegen ist, gelten in Frankfurt neue Regeln. Wie Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Sonntag im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau erklärte, müssen Gäste in Restaurants und Kneipen auch im Außenbereich geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen muss FFP2-Masken tragen, sofern es nicht geimpft oder genesen ist. Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen zumindest eine medizinische Maske tragen.

Corona in Frankfurt: Eintracht Frankfurt darf weiter auf 25.000 Fans hoffen

Für Veranstaltungen mit mehr als 100 (in geschlossenen Räumen) beziehungsweise 200 (im Freien) Teilnehmenden braucht es die Genehmigung des Gesundheitsamts. Geimpfte und Genesene würde weiterhin gesondert gezählt, kündigte Majer an. Der Dezernent geht daher davon aus, dass beim Spiel von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart am 12. September wie schon vor einer Woche gegen Augsburg 25.000 Fans ins Waldstadion dürfen – sofern 20.000 von ihnen geimpft oder genesen sind.

Je nachdem, wann die neuen Regeln im Amtsblatt der Stadt veröffentlicht werden, gelten sie ab Dienstag oder Mittwoch.

Corona in Hessen: Verschärfung auch in Offenbach

Die Inzidenz betrug am Sonntag in Frankfurt 103,8. Hessenweit lag die Zahl bei 72,6. Einen starken Anstieg gab es in Offenbach. Dort meldeten die Behörden eine Inzidenz von 123. Am Samstag hatte sie bei 108,5 gelegen. In der Stadt werden die neuen Regeln am Montag veröffentlicht und am Dienstag in Kraft treten. Die Stadt Offenbach muss wegen einer steigenden Sieben-Tages-Inzidenz die Corona-Regeln erneut verschärfen. Rund 40 Prozent der Neu-Infektionen in Offenbach gehen auf einen Aufenthalt im Ausland zurück. Eine FFP2-Maskenpflicht gilt in Offenbach auch im ÖPNV.

Für Ungeimpfte gewinnen Tests an Bedeutung.

Offenbach plant Corona-Impfaktionen an Schulen

Auch in den Schulen gilt eine Maskenpflicht. Kurz vor Schulbeginn sind in Offenbach zusätzlich rund 800 Luftfilter in Klassenräumen installiert worden, in denen Kinder unter zwölf Jahren unterrichtet werden. Das Gesundheitsamt bereitet derzeit Impfaktion an Schulen vor. Dazu wird bei Jugendlichen ab 16 Jahren das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten benötigt. Bei jüngeren Kindern ist das Einverständnis aller Erziehungsberechtigten erforderlich.

In Kitas werden einmal die Woche freiwillige Lollitests für angeboten. „Mit diesen Tests können wir schnell Infektionsketten entdecken und stoppen – weil Kinder aber keine Masken tragen, bedeutet dies auch jedes Mal Quarantäne für die gesamte Gruppe“, sagt Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne). (Georg Leppert, Timur Tinç)

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