Verkehr

Frankfurt: Verkehrsstaus zum Marathon in Frankfurt erwartet

  • schließen

Sonntagmorgen beginnt der 38. Frankfurt Marathon. Die Veranstalter sprechen vom größten Straßenfest der Stadt. Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen.

Mit rund 26 000 Teilnehmern soll am Sonntag der Frankfurter Stadtmarathon über die Bühne gehen. Die Veranstalter versprachen am Dienstag bei der Vorstellung der Strecke nicht weniger als „das größte Straßenfest der Stadt“. 80 „Hotspots“ sollen dafür sorgen, dass die Läufer sich auf den 42,195 Kilometern nicht langweilen und ausreichend motiviert werden.

Damit es auch tatsächlich jene ominöse Distanz ist, musste die Strecke an einer Stelle verlängert werden. So werde in Niederrad an einer Stelle eine etwas größere Kurve als in den vergangenen Jahren gelaufen, verriet der neue Streckenchef Manuel Friedrich. Eine genaue Vermessung für die Erteilung eines Streckenzertifikats im vergangenen Jahr hatte eine gewisse Ungenauigkeit erbracht. Eine Linkskurve war falsch gemessen worden. Zum Glück werden auf der Strecke pro Kilometer ein Meter Toleranz eingerechnet, so dass die Strecke insgesamt nicht zu kurz und etwaige Rekorde somit nicht ungültig seien. Durch die größere Kurve ist die Strecke in diesem Jahr aber wieder 13 Meter länger.

Mit 13 Metern mehr werden viele Autofahrer nicht auskommen. Denn auch bei der 38. Auflage von Deutschlands ältestem Stadtmarathon müssen sich die Verkehrsteilnehmer ohne Laufschuhe auf Umleitungen und Sperrungen einstellen. Mit ersten Behinderungen am Sonntag müsse bereits ab 7 Uhr gerechnet werden, sagte der Leiter der Direktion Verkehrssicherheit, Erik Hessenmüller. Zudem hat der Polizist auch noch einen Tipp für Autofahrer: „An dem Tag ist mit Navi fahren eher schlecht.“ Bis 18 Uhr, so hofft Hessenmüller, sollen alle Streckensperrungen auch rund um das Ziel Frankfurter Festhalle aufgehoben sein.

Wer zwischen Hauptbahnhof und Höchst unterwegs ist, kann am Sonntag auch auf zusätzliche Zugverbindungen setzen. Zwischen kurz vor zehn und 17 Uhr verkehren halbstündig Sonderzüge, die insbesondere Zuschauer des Rennens nutzen können. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare