Verkehr

Frankfurt: Verkehrsdezernent soll aktiver werden

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CDU und Grüne im Römer fordern Verkehrsdezernent Oesterling dazu auf, weitere Maßnahmen umzusetzen.

Die Grünen im Römer fordern Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) auf, ein Verkehrsmodell zu erstellen, das die Wirkung „aller Einzelmaßnahmen auf die Schadstoffbelastung“ erfasst. Der Stadt sollten Fahrverbote erspart bleiben, gleichzeitig müssten die Bürger gesunde Luft atmen können, sagte Wolfgang Siefert, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion nach dem Dieselurteil. Die Koalitionspartner CDU und SPD sollten den Widerstand gegen Pförtnerampeln und den Wegfall von Fahrspuren und Parkplätzen aufgeben.

Die CDU im Römer ermahnte Oesterling, die Entwicklung von Park-and-ride-Plätzen am Kaiserlei, an der Unfallklinik und der Rastanlage Taunusblick voranzutreiben. Weitere Verkehrsversuche wie am Mainkai lehne die Fraktion ab, sagte Martin Daum, verkehrspolitischer Sprecher der CDU im Römer. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) rief Oesterling wiederholt dazu auf, ein Gesamtverkehrskonzept vorzulegen. Sperrungen wie am Mainkai produzierten Staus, sagte IHK-Präsident Ulrich Caspar. (fle)

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