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Über den Namen der Apotheke „Zum Mohren“ gab es schon häufiger Diskussionen.
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Über den Namen der Apotheke „Zum Mohren“ gab es schon häufiger Diskussionen.

Diskussion um N- und M-Wort

Frankfurt: Verein begrüßt Ächtung rassistischer Begriffe

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die Initiative Schwarzer Menschen schaltet sich in die Diskussion um das N- und das M-Wort ein. Ein Video der Stadtverordneten Mirrianne Mahn gibt derweil Anlass zur Sorge.

Frankfurt – In der Diskussion um die Ächtung rassistischer Begriffe hat sich die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland zu Wort gemeldet. Die Initiative begrüße entsprechende Vorstöße. „Das M- und das N-Wort werden von vielen schwarzen Menschen mit Leid, Gewalt, Diskriminierung und Entmenschlichung verbunden“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Die Grünen hatten ihren Koalitionspartnern einen Antrag vorgelegt, wonach die Stadt Frankfurt das N- und das M-Wort ächten soll. Die Abkürzungen stehen für die rassistischen Begriffe „Neger“ und „Mohr“, wie es in einer Fußnote der Vorlage heißt. Allerdings konnte sich die Römer-Fraktion innerhalb des Regierungsbündnisses nicht durchsetzen. Die FDP möchte den Antrag nicht unterstützen, sie hält ihn für reine Symbolpolitik.

Andere Städte ächten die Begriffe bereits

Damit wäre das Thema eigentlich vom Tisch. Doch besagte Vorlage landete auf öffentlich nicht bekannten Wegen bei der Fraktion „Die Fraktion“, die sie fast wortgleich im Januar zur Abstimmung stellen will.

Die ISD verweist in ihrer Stellungnahme auf Städte wie Köln und Kassel, die die Begriffe bereits ächten: „Diese Städte haben die unbestreitbare Tatsache anerkannt, dass diese Worte rassistisch sind und einen rassistischen Ursprung haben und dass jegliche Benutzung dieser beiden Wörter eine Diskriminierung ist.“

Video von Mirrianne Mahn sorgt für Wirbel

Die Initiative ging von der Stadtverordneten der Grünen, Mirrianne Mahn, aus. Sie sorgte am Montag (13.12.2021) mit einem Live-Video bei Instagram für Aufsehen. Mahn meldete sich aus einem Krankenhaus und warf Ärzten einen rassistischen Umgang vor. Die Hintergründe blieben zunächst offen. (Georg Leppert)

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