Stiftung medico international

Frankfurt: Utopisches Denken fördern

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Wie kann aus Empörung ein Engagement für mehr globale Gerechtigkeit werden? Die Veranstaltung am Wochenende soll nur der Anfang sein.

Nicht die üblichen Klischees und vermeintlichen Selbstverständlichkeiten sollen am Wochenende 28. und 29. September bei der Eröffnung des „utopischen Raums“ der Stiftung Medico International behandelt werden. Das zeigt schon die ungewöhnliche Zusammensetzung der Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung, die den Titel „Der utopische Raum im globalen Frankfurt“ trägt. Vertreter von Fridays for Future, des Ensembles der Jungen Philharmonie, Eva von Redecker, Ilija Trojanow und die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig werden zusammenkommen, um über ein „weltweites emanzipatorisches Denken und Handeln“ zu diskutieren. Auch die weiteren Veranstaltungen im „utopischen Raum“ werden diesem Anspruch folgen. Als nächstes wird am Donnerstag, 17. Oktober, Charlotte Wiedemann aus ihrem Buch „Der lange Abschied von der weißen Dominanz“ lesen. Insgesamt soll mit Vorträgen und Debatten dazu beigetragen werden, den Weg von der Empörung zum Engagement zu finden.

Veranstaltungsort wird jeweils das Osthafenforum des Medico-Hauses in der Lindleystraße 15 sein. Unterstützt wird der „utopische Raum“ vom Institut für Sozialforschung, dem Ensemble Modern, der Jungen Deutschen Philharmonie, der Frankfurter Rundschau und dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft.

Die Stiftung Medico International wurde 2004 gegründet, um die Arbeit des Vereins Medico International langfristig abzusichern. Sie setzt sich für die Verwirklichung des „Menschenrechts auf Gesundheit“ ein.

www.stiftung-medico.de

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