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Sport kann Selbstbewusstsein stärken und Kinder und Jugendliche wieder zusammenbringen.
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Sport kann Selbstbewusstsein stärken und Kinder und Jugendliche wieder zusammenbringen.

Frankfurt

Frankfurt: Urlaub in der Nachbarschaft

  • VonJohanna Stein
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Im Sommer gibt es kostenlose Freizeitangebote und vermehrte Jugendarbeit in Frankfurt. Für alle, die coronabedingt nicht in den klassischen Familienurlaub fahren können.

Die Reise in den Sommerurlaub ist gerade für Familien dieses Jahr oft mit Problemen behaftet: Den einen mangelt es an Geld, den anderen an Zeit für eine eventuell folgende Quarantäne. Noch sind die meisten Kinder nicht geimpft, weshalb ohnehin schon Unsicherheit beim Reisen besteht. Wer in diesem Jahr auf den traditionellen Familienurlaub verzichtet, kann trotzdem einiges in Frankfurt erleben. „Urlaub in der Nachbarschaft“ will das Frankfurter Ferienprogramm allen Kindern und Jugendlichen bieten.

Die Angebote reichen von Tischtennisturnieren über Musiksessions bis hin zu Street-Art-Projekten. „Es ist wirklich für jeden etwas dabei“, sagt Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Das Angebot richte sich an Kinder und junge Erwachsene zwischen sechs und dreißig Jahren. Und es kann jeder daran teilnehmen, denn mehr als die Hälfte der Angebote sind umsonst. Über ganz Frankfurt verstreut finden die einzelnen Projekte statt. „So kann man quasi Urlaub im eigenen Viertel machen“, erklärt Birkenfeld.

Das Ferienprogramm

Dauer : 19. Juli - 27. August 2021

Zielgruppe : 6- bis 29-Jährige

Kosten : Mindestens die Hälfte aller Angebote sind kostenlos.

Anmeldung : Nur selten erforderlich

Alle Angebote , Anmeldung und weitere Informationen auf
www.frankfurt-macht-ferien.de

Trotz der Pandemie sollen Kinder und Jugendliche in diesem Sommer die Möglichkeit haben, aktiv zu werden. „Wir wollen die jungen Menschen nach den ganzen Einschränkungen wieder motivieren richtig durchzustarten“, sagt Birkenfeld. Dafür habe die Stadt in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Sportjugend insgesamt fünf große Projekte auf die Beine gestellt. Nach Zeiten der Lockdowns und Kontaktbeschränkungen wollen die Initiatoren die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen damit wieder vorantreiben. „Wir gehen davon aus, dass viele Kinder in ihrem Entwicklungsstand zurückgeworfen wurden“, erklärt Birkenfeld. „Wir wollen gerade auch die Kinder, die wir vielleicht trotz aller Anstrengungen im vergangenen Schuljahr verloren haben, zurückholen.“

Für das Ferienprogramm werden 150 000 Euro aus dem Jugendhilfeetat bezahlt, um den Bereich der mobilen Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen. Das heißt, die Initiatoren des Programms suchen Jugendliche an beliebten Treffpunkten auf. Dort versuchen sie, die jungen Menschen mit Workshops, Ausflügen oder anderen Sport- und Kulturangeboten zu begeistern.

Bisher sind 190 Angebote unter freiem Himmel geplant, wodurch 3000 Kinder und Jugendliche erreicht werden könnten. „Das ist eine große Geschichte für die Stadt, gerade auch finanziell“, sagt Sportjugend-Geschäftsführer Peter Benesch. Neben dem Förderprogramm erhalten Sportvereine eine Unterstützung von 80 000 Euro, wenn sie zusätzliche Angebote im Sommer bereitstellen. Sport ist natürlich nicht alles, stellt Benesch klar: „Jedes Projekt soll etwas vermitteln.“ Der Sport sei seit jeher ein gutes Instrument, zum Beispiel, um Kindern den Umgang mit Regeln beizubringen.

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