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Kaffee

Fairer Handel

Frankfurt kauft regional ein

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Auf Terminen der Stadt Frankfurt werden künftig nur noch fair gehandelte oder nachhaltig produzierte Lebensmittel angeboten.

Die Stadt Frankfurt soll bei Terminen grundsätzlich nur noch Lebensmittel, die fair gehandelt oder nachhaltig in der Region produziert wurden, anbieten. Das hat der Magistrat am Freitag beschlossen.

Schon 2011 hatte sich die Stadt, die seit damals den Titel „Fairtrade-Town“ trägt, verpflichtet, bei Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats fair gehandelten Kaffee und mindestens ein weiteres fair gehandeltes Produkt anzubieten. Dazu zählen etwa Tee, Zucker, Gebäck und Schokolade. Der neuerliche Beschluss soll nach Mitteilung des für die Koordinierungsstelle Fair Trade zuständigen Dezernenten Stefan Majer (Grüne) den fairen Handel insgesamt sowie die nachhaltige Produktion auf regionaler Ebene stärken.

Die Stadt prüft dabei auch eine Erweiterung der Produktpalette über Lebens- und Genussmittel hinaus. Soziale und ökologische Kriterien könnten etwa bei der Ausschreibung und Beschaffung von fair produzierter Arbeitskleidung berücksichtigt werden, sagt Majer.

Die faire und nachhaltige öffentliche Beschaffung stelle einen wichtigen Beitrag zur globalen Gerechtigkeit dar, in dem sie insbesondere in Entwicklungsländern Perspektiven schaffe, argumentiert der Dezernent. Wegen des hohen Beschaffungsvolumens habe die öffentliche Hand eine starke Einkaufs- und Marktmacht, die spürbare Auswirkungen für gute Arbeitsbedingungen und Klimaschutz entfalten könne.

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