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In der neuen Kantine des Uniklinikums gibt es täglich drei Menüs und weitere Angebote.
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In der neuen Kantine des Uniklinikums gibt es täglich drei Menüs und weitere Angebote.

Frankfurt

Frankfurt: Uniklinikum eröffnet Neubau

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Das neue Wirtschaftsgebäude mit Kantine und Bistro wird zukünftig die Belegschaft sowie Patientinnen und Patienten versorgen.

Links vom Eingang gibt es ein Bistro mit Sitzgelegenheiten. Dort erhält man Kaffeespezialitäten und kleinere warme und kalte Speisen. Folgt man dem Gang, kommt man in den weitläufigen Kantinenbereich, in dem es drei unterschiedliche Menüs, Salate, Nudeln, Nachspeisen und mehr gibt. Dahinter liegt der Speisesaal, der 445 Menschen Platz bieten könnte, momentan aber nur deutlich weniger Gäste zulässt. Im Stockwerk darunter werden die Speisen für die Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums Frankfurt zubereitet. Das gestern offiziell eröffnete Casino auf dem Klinikgelände kann sich sehen lassen und soll bald in Teilen auch allen Besucherinnen und Besuchern offenstehen.

Bei der Eröffnung verriet der Ärztliche Direktor Jürgen Graf, dass das zentrale Wirtschaftsgebäude mit der Gebäudenummer 35 bereits seit dem vergangenen Jahr betriebsbereit war. Zwischenzeitlich dienten Mensa und Bistro als Impfzentrum für die Belegschaft. Das Essensangebot gab es monatelang nur zum Mitnehmen. Seit Anfang des Monats kann aber auch im Innen- und Außenbereich des Gebäudes gespeist werden.

Der Bau des Gebäudes hatte im November 2014 begonnen. Logistische und hygienische Defizite des Bestandgebäudes hatten den Neubau erforderlich gemacht. Das an selber Stelle entstandene neue Gebäude werde nun die steigende Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ansprechend versorgen können, hieß es.

2500 Essen würden derzeit täglich für die Mitarbeiter:innen und Patient:innen zubereitet, erklärte Joachim Bruder, Abteilungsleiter der Gastronomie, bei einem Rundgang durchs Gebäude. Nach der Pandemie werde die Auslastung noch höher sein.

Im Untergeschoss des Gebäudes liegen das Zentrallager, zahlreiche Technikflächen und die Hauptküche, die die Versorgung der Patient:innen sicherstellt. Die Speisen werden im sogenannten Cook-and-chill-Verfahren hergestellt. Das heißt, dass die Gerichte maximal drei Tage im Voraus gekocht und dann gekühlt werden.

Die Baukosten von 46 Millionen Euro werden zum größten Teil (40 Millionen) vom Land Hessen getragen. Den Rest musste das Klinikum aus Eigenmitteln beisteuern.

Auch Staatsministerin Angela Dorn (Wissenschaft und Kunst) war zur feierlichen Eröffnung angereist. Sie wollte die Gelegenheit nutzen, um den Mitarbeiter:innen des Klinikums persönlich zu danken. Diese hätten in den zurückliegenden eineinhalb Jahren einen wahnsinnigen Dienst geleistet und Großes vollbracht.

Mehr als 1000 Patientinnen und Patienten, die an Covid-19 erkrankt waren, wurden im Uniklinikum behandelt. Mehr als 500 davon mussten intensivmedizinisch versorgt werden. „Der Dank einer Politikerin ist am Ende für Sie vielleicht nicht so viel wert, um all das aufzuwiegen, was sie geleistet haben“, sagte Dorn. Sie hoffe trotzdem, dass „Sie spüren, dass die Dankbarkeit da und nicht nur dahergesagt ist“.

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