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Frankfurt: Unfallquelle auf Friedberger Landstraße beseitigen

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Von: Florian Leclerc

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Gefährliche Situation auf der Friedberger Landstraße. Rolf Oeser
Gefährliche Situation auf der Friedberger Landstraße. Rolf Oeser © ROLF OESER

Die Stadt bereitet zwei Lückenschlüsse auf der Friedberger Landstraße vor. Als erstes wird eine Unfallquelle beseitigt.

Auf der Friedberger Landstraße hat die Stadt 2020 einen breiten, roten Radweg markiert, von der Schönen Aussicht bis zum Friedberger Platz. Noch in diesem Jahr soll eine weitere Lücke im Radnetz geschlossen werden, zwischen Rat-Beil-Straße und Nibelungenallee in südlicher Richtung, teilte der Magistrat auf Anregung des zuständigen Ortsbeirats 3 mit.

Eine Auswertung der Unfalldaten habe gezeigt, dass es an der Kreuzung Friedberger Landstraße und Rat-Beil-Straße die meisten Unfälle mit Radverkehrsbeteiligung gegeben habe, so der Magistrat.

Kein Radweg auf Gehweg

Der Ortsbeirat hatte angeregt, die Lücke im Radweg zwischen Friedberger Platz und Matthias-Beltz-Platz zu schließen. „Die abrupte Unterbrechung der Radwege bedeutet eine Gefahrenquelle für die Radfahrerinnen und Radfahrer“, heißt es in der Anregung. Stadteinwärts sollen demnach kurzfristig Piktogramme markiert werden. Zudem soll Tempo 30 gelten. Langfristig soll der Magistrat die Infrastruktur unter Einbeziehung aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer entwickeln. Stadtauswärts soll der Magistrat die Neuaufteilung von Straßen-, Park- und Gehwegbereich planen.

Der Magistrat schlägt für den Lückenschluss zwischen Friedberger Platz und Matthias-Beltz-Platz ebenfalls zwei Teilprojekte vor, stadtauswärts und stadteinwärts. Dabei soll der Radverkehr jeweils auf der Fahrbahn geführt werden, wie schon auf dem Abschnitt südlich des Friedberger Platzes.

In einem ersten Schritt soll der Abschnitt stadtauswärts umgesetzt werden. Danach ließen sich die verkehrlichen Auswirkungen für einige Monate beobachten. In einem zweiten Schritt könnte der Abschnitt stadteinwärts folgen.

Eine Reaktivierung des alten Radwegs auf dem Gehweg schließt der Magistrat aus. Dort seien Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr zu erwarten, die Fläche sei nicht breit genug, die Außengastronomie würden eingeschränkt oder entfallen. Außerdem stehe eine Luftmessstation auf dem alten Radweg.

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