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Der Adorno-Platz auf dem Uni-Campus Westend. Hier könnte die U4 halten. Foto: Renate Hoyer
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Der Adorno-Platz auf dem Uni-Campus Westend. Hier könnte die U4 halten.

Mobilität

Frankfurt: U4 nach Ginnheim kommt voran

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Das Verkehrsdezernat stellt verschiedene Varianten für den Lückenschluss von Bockenheim nach Ginnheim vor - die Ginnheimer Kurve wird allerdings nicht weiter verfolgt.

Das Verkehrsdezernat stellt am Dienstag die verschiedenen Varianten für die U-Bahn-Verlängerung von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim vor. Die Nutzen-Kosten-Untersuchung für zwölf Varianten liege nun vor, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD).

Die vier Haupttrassen mit den jeweiligen Subtrassen verlaufen über die Frauenfriedenskirche, den Europaturm, die Ginnheimer Kurve und den Uni-Campus Westend. Schon vor Wochen hatte sich Oesterling auf seinen Favoriten festgelegt, nämlich die Streckenführung über den Campus Westend. Dort wäre die U-Bahn-Station direkt unter dem Theodor-Adorno-Platz.

U4 nach Ginnheim: Nicht Flächen für Sport und Schulen durchkreuzen

Auch das Präsidium und der Asta der Goethe-Universität sprechen sich dafür aus, ebenso die Frankfurter CDU. Auf dem Campus Westend werden bis 2030 weitere 12 000 Menschen studieren und arbeiten. Die U-Bahn-Station Holzhausenstraße aus dem Jahr 1968 bietet nicht ausreichend Kapazität.

Schon vor der Präsentation am Dienstag, die online stattfindet und wegen der Komplexität etwas länger dauern wird, hat der Magistrat die Ginnheimer Kurve mit zwei Untervarianten ausgeschlossen. Die Varianten 2a und 2b würden nicht weiter verfolgt, teilte Oesterling mit. Der Grund sei, dass sie Sportplatzflächen des TuS Makkabi durchquerten, den Ausbau der Astrid-Lindgren-Schule beeinträchtigten, die künftige Logistikzufahrt der Bundesbank blockierten, dem Ausbau der Bundesbank mit Tiefgarage im Wege stünden und dem Zirkus Zarakali Flächen wegnähmen. „Auf diese Varianten wird deshalb verzichtet“, sagte Oesterling.

U4 nach Ginnheim: Dank an Initiative „Rettet die U5“

Er dankte der Initiative „Rettet die U5“, die die Ginnheimer Kurve als Alternative zu der damaligen Planfeststellungsvariante über die Frauenfriedenskirche vorgeschlagen hatte. Der Vorschlag wurde breit diskutiert und führte dazu, den 2006 gefassten Beschluss, keinen U-4-Lückenschluss zu bauen, aufzugeben.

Schon zuvor hatten sich Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) und Sportdezernent Markus Frank (CDU) gegen die Varianten 2a und 2b ausgesprochen. Die Schulflächen der Astrid-Lindgren-Schule und der Integrativen Schulen in Ginnheim stünden nicht zur Disposition, sagte Weber. Die Sportflächen und die Flächen der Bundesbank dürften nicht überplant werden, sagte Frank. Er sprach sich wie Oesterling für die Variante über den Campus Westend aus.

Die Hauptvarianten für den U4-Lückenschluss

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