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Alex Azary vor dem Momem-Eingang.
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Alex Azary vor dem Momem-Eingang.

Stadtkultur

Frankfurt: Treppab zur Musik ins Momem

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Das Museum für moderne elektronische Musik steht kurz vor seiner Eröffnung. Auch das Loch an der Hauptwache spielt im Konzept des Museums eine Rolle.

Frankfurt - Sechseinhalb Jahre ist es inzwischen her, dass das Momem zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem „Loch“ in der Zeitung stand. Das Momem ist das geplante Museum für moderne elektronische Musik, und das Loch ist die Zwischenebene der B-Ebene an der Hauptwache. Dort entsteht seit geraumer Zeit das Momem.

„Dieses sogenannte Loch funktioniert wie eine Agora“, sagt Stefan Weil, einer der Gründer des Trägervereins Friends of Momem (Freunde des Momem) in einem Video auf der Website des Projekts: „Man hat rundum Treppenstufen, wo dann hoffentlich ganz viele Leute sitzen. Gerade in den Sommermonaten hat man hier wirklich wie so eine Art Plaza. Das ist der zentrale Ort Frankfurts.“ – „Absolut, das Herz“, pflichtet ihm Alex Azary bei, der das Projekt seit Jahren nach außen vertritt. „Das Herz, so kann man es formulieren“, bestätigt Weil. „Zentraler geht’s nicht“, sagt Azary. „Am Tag laufen hier 150.000 Passanten rauf und runter“, sagt Weil. Subtext: ein Jammer, dass dieser Ort nicht längst etwas Aufregendes zu bieten hat.

Frankfurt: Eröffnung des Momem steht unmittelbar bevor

Die vielen Menschen, die vorbeikommen, sollen schon bald erleben, was das Momem kann – die Eröffnung steht unmittelbar bevor. Unter anderem will das Museum den Platz, das Loch, bespielen, mit Leben erfüllen. Das war von Anfang an Teil des Konzepts. Die Aufenthaltsqualität erhöhen, mit Lichteffekten arbeiten, selbst die großflächige Bemalung mit dem blauen Autobahn-Zeichen der Elektro-Pioniere Kraftwerk war mal im Gespräch.

Schräg gegenüber, eine halbe Etage tiefer, ist das Dialogmuseum schon einen Schritt weiter. Es hat im September seine neuen Räume eröffnet. Sehende können darin die Welt der Nichtsehenden erleben, unter anderem in einem Klangraum mit einer Musikinstallation, die das Momem beigesteuert hat. Beide Museen zusammen werden das Angebot an der Hauptwache bereichern. Fehlt nur noch jemand, der das Loch endlich schön macht. (Thomas Stillbauer)

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