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Ein Bild von 2016: Puntsok Tsering Duechung mit Kelsang Gyaltsen, Uwe Becker (v li.)  

Nachruf

Frankfurt: Trauer um Leiter des Tibethauses

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Der langjährige geschäftsführende Vorstand des Tibethauses Puntsok Tsering Duechung stirbt an Krebs. Er hinterlässt seine Frau und zwei kleine Söhne. Wenige Wochen zuvor traf er noch den Dalai Lama.

Große Trauer im Tibethaus: Puntsok Tsering Duechung, der langjährige geschäftsführende Vorstand ist gestorben. Er habe den Kampf gegen den Krebs verloren, schreibt das Tibethaus auf seiner Homepage am Donnerstag.

Er wurde laut Angaben auf seiner Facebook-Seite nur 42 Jahre alt. „Wir alle sind betroffen und unendlich traurig. Fest hatten wir damit gerechnet, dass er noch einige Zeit unter uns weilen würde“, schreibt das Tibethaus. Er sei friedlich im Kreise seiner Familie gestorben. Er hinterlässt eine Frau und zwei kleine Söhne. Das Tibethaus schreibt: „Puntsok war ein Visionär und ein Kämpfer für das kulturelle Erbe Tibets.“ Auch die Grünen trauern. Er sei maßgeblich daran beteiligt, dass das Tibethaus ein neues Zuhause in der Stadt finden konnte und ein wichtiger Vordenker in Deutschland für die Integration der Tibeter sei, sagt Jessica Purkhardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer.

Vor einigen Wochen traf er laut Tibethaus den Schirmherrn des Hauses, den Dalai Lama, bei einer Privataudienz wieder: „Seine Heiligkeit hat ihm bestätigt, dass sie immer miteinander verbunden sein werden.“ rose

Im Tibethaus , Georg-Voigt-Straße 4, wird es sieben Wochen lang montags bis freitags (17 bis 18 Uhr) gemeinsame Gebete geben. Alle sind willkommen. Ein Kondolenzbuch wird ausliegen.

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