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Der Weihnachtsmarkt ist wegen Corona ausgefallen und auch sonst haben sich deutlich weniger Menschen auf dem Römerberg verlustiert als früher. Foto: Rolf Oeser
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Der Weihnachtsmarkt ist wegen Corona ausgefallen und auch sonst haben sich deutlich weniger Menschen auf dem Römerberg verlustiert als früher.

Übernachtungen

Frankfurt: Tourismus bricht ein

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Es war absehbar, nun liegen die Zahlen vor: Nach Frankfurt kamen infolge der Pandemie deutlich weniger Gäste. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.

Der Tourismus in Frankfurt ist infolge der Corona-Pandemie stark eingebrochen. Wie die Tourismus+Congress GmbH mitteilte, kamen im vergangenen Jahr rund 2,1 Millionen Gäste zum Übernachten nach Frankfurt. Sie blieben im Durchschnitt knapp zwei Tage, wodurch rund 4,1 Millionen Übernachtungen zustande kamen. Im Vergleich zum Vorjahr seien das aber zwei Drittel weniger Übernachtungen und Übernachtungsgäste.

Der Anteil der Gäste aus dem Ausland brach demnach besonders stark ein, vor allem aus Übersee. Dafür kamen prozentual betrachtet, wenn auch nicht absolut, etwas mehr Gäste aus Deutschland. Von den Gästen aus Europa kamen Brit:innen am häufigsten zu Besuch, rund 100 000 Menschen, gefolgt von Spanier:innen, Italiener:innen und französischen Gästen. Die meisten Gäste aus Übersee, mehr als eine halbe Million, kamen aus den Vereinigten Staaten.

Der Einbruch bei den Gäste- und Übernachtungszahlen blieb nicht ohne Folgen für die Hotellerie, wie Thomas Feda, Geschäftsführer von Tourismus + Congress, ausführte. So sank das Angebot von rund 60 000 Betten auf nun rund 42 000 Betten in den 244 Betrieben. Die Bettenauslastung liegt bei 26,5 Prozent.

Viele Hotelbetriebe sind aufgrund des Beherbergungsverbotes für Privatreisende und der anhaltenden weltweiten Reisebeschränkungen temporär oder langfristig geschlossen. Ein prominentes Opfer der Pandemie wurde das Grandhotel Hessischer Hof, das zum Jahresende ganz schließen musste.

Die nun diskutierte Wiederbelebung der touristischen Nachfrage beurteilte Feda als „Hoffnungsschimmer in schwierigen Zeiten“. Positiv bewertete er auch die Verweildauer, die von rund 1,7 Tagen auf rund 1,9 Tage stieg. fle

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