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Reisegruppe aus Korea auf dem Römer in Frankfurt.

Frankfurt

Tourismus in Frankfurt boomt weiter

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Frankfurt hat mehr Gäste als vor einem Jahr. 

Frankfurt hat zum Jahresbeginn so viele Geschäftsreisende und Touristen in die Stadt gelockt wie noch nie in einem Januar. Die inzwischen 299 Beherbergungsbetriebe in der Stadt verkauften nach Zahlen der städtischen Tourismus- und Congress-Gesellschaft (TCF) rund 837 000 Übernachtungen. Das sind 4,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungsgäste stieg um vier Prozent auf rund 456 000.

Das Messegeschäft mit den Messen Heimtextil sowie Christmasworld, Paperworld und Creativeworld lief laut TCF zufriedenstellend. Gut sei die Nachfrage bei Tagungsgästen und Geschäftsreisenden sowie im Privatreisemarkt gewesen. Erneut stiegen etwa die Zahlen der Übernachtungen von Gästen aus den Vereinigten Staaten sowie aus Großbritannien, Spanien und Italien an.

Die Bettenauslastung sank angesichts des erneut gestiegenen Angebots auf 47,8 Prozent, was einer Zimmerauslastung von etwa 68 Prozent entspricht. Diese Quote könnte weiter sinken, auch wenn die Übernachtungszahlen, die bereits neun Jahre in Folge stiegen, etwas weniger schnell wüchsen als zuletzt. Das Maklerhaus Engel & Völkers hat errechnet, dass schon im Jahr 2021 etwa 11,6 Millionen Übernachtungen verkauft werden müssen, damit die Auslastung nicht sinkt. 2018 lag die Zahl bei 10,15 Millionen.

Zuletzt allerdings stiegen die Übernachtungszahlen nicht mehr ganz so stark. Die Dezemberwerte lagen sogar unter denen des Vorjahres. Beim Hotelimmobilienspezialisten Christie & Co spricht man von einem enttäuschenden letzten Quartal. Der Ertrag pro Zimmer sei im Schnitt um 2,5 Prozent auf 83 Euro gesunken.

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