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Frankfurter Buchmesse

Frankfurt: Theorie und Geschichten bei der „Gegenbuchmasse“

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Seit mehr als 20 Jahren werden bei der „Gegenbuchmasse“ parallel zur Frankfurter Buchmesse Bücher kleiner und linker Verlage vorgestellt. In diesem Jahr fällt das Programm etwas bescheidener aus.

Kritische Themen, kleine Auflagen, linke Verlage: Auch die diesjährige Frankfurter Buchmesse, die kommende Woche beginnt, wird von der Reihe „Gegenbuchmasse“ flankiert, bei der seit mehr als 20 Jahren linke Autor:innen und kleine Verlage ihre Bücher und Projekte vorstellen. Wie schon im vergangenen Jahr fällt das Programm wegen der Coronavirus-Pandemie etwas bescheidener aus.

Alle Abende, die zumeist im „Café Exzess“ in Bockenheim geplant sind, finden nach den 3G-Regeln statt, es können also nur Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete teilnehmen. Wie die Veranstalter:innen mitteilen, sind die Plätze zudem begrenzt und außerhalb des eigenen Sitzplatzes muss eine Atemschutzmaske getragen werden.

gegenbuchmasse

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen im Internet unter www.gegenbuchmasse.de/2021.html

Die Reihe beginnt am Dienstag, 21. Oktober, um 19 Uhr im „Internationalen Zentrum“ in der Koblenzer Straße 17 mit einer Veranstaltung mit dem Titel „Die Faschisierung des Subjekts“. Der Autor Emanuel Kapfinger stellt dabei sein gleichnamiges Buch zur Aktualisierung der „Studien zum autoritären Charakter“ der Frankfurter Schule vor. Am Mittwoch, 20. Oktober, wird im „Café Exzess“ ab 20 Uhr die Übersetzung des französischen Buches „Dem Tod davongelaufen“ vorgestellt. Darin geht es um die Geschichte von neun jungen Frauen, die im Konzentrationslager inhaftiert waren und 1945 bei Leipzig von einem sogenannten Todesmarsch davonliefen.

Die Ausbeutung der Rohstoffe Lateinamerikas steht am Freitag, 22. Oktober ab 20 Uhr im „Café Exzess“ im Mittelpunkt. Es geht um das Buch „Gold, Öl und Avocados – Die neuen „offenen Adern“ Lateinamerikas“ des Journalisten Andy Robinson. Am Samstag, 23. Oktober, wird ab 19 Uhr im „Internationalen Zentrum“ an die deutsche Kommunistin Ivana Hoffmann erinnert, die sich dem Kampf der kurdischen Milizen YPG/YPJ gegen den „Islamischen Staat“ angeschlossen hatte und 2015 im Alter von 19 Jahren in Syrien ums Leben kam. Unter dem Titel „Ein Leben voller Liebe und Hoffnung“ wird ein Buch über Hoffmanns Leben vorgestellt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, die Organisator:innen bitten allerdings um Spenden.

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