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Schauspiel Frankfurt

Frankfurt: Theaterpublikum zurückgewinnen

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Das Schauspiel Frankfurt geht mit Premieren unter anderem von „Öl!“ in die neue Spielzeit.

Mit Beginn der neuen Spielzeit will Schauspiel-Intendant Anselm Weber verloren gegangenes Publikum wiedergewinnen. In der Pandemie habe sich die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten um ein Drittel reduziert, sagte Weber im Gespräch mit dem Autor und früheren FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert im Rahmen der Talkreihe „Göpferts Gäste“ im Club Voltaire.

Die Spielzeit beginnt am Donnerstag, 16. September, mit einer Premiere von „Öl!“ nach dem Roman von Upton Sinclair aus dem Jahr 1926, in dem der Umgang mit dem kostbaren Rohstoff thematisiert wird.

Die zweite Premiere ist ein Frankfurt-Stück

Die zweite Premiere, „Nach Mitternacht“ (1936) nach Irmgard Keun am Freitag, 17. September, führt nach Frankfurt und thematisiert unter anderem einen Hitlerauftritt auf dem Opernplatz. „Nach Mitternacht“ sei, obwohl ein Frankfurt-Stück, noch nie in der Stadt aufgeführt worden, sagte Weber. Er hofft auf einen Publikumserfolg wie bei seiner Inszenierung von „Das siebte Kreuz“ nach Anna Seghers.

Die dritte Premiere, „Michael Kohlhaas“ nach Heinrich von Kleist (19. September), behandelt Fragen von Gerechtigkeit. Die Veranstaltungen sind unter Einhaltung der 3G-Regeln (getestet, geimpft oder genesen) besuchbar. Im Saal herrscht Maskenpflicht.

Das Motto der Spielzeit beschrieb Weber so: „Wir fragen uns, wie Gesellschaft funktioniert, und wie sie sich verbessern lässt.“ Dazu gehörten auch Diskussionen über Metoo, Rassismus, Sexismus und Machtmissbrauch, die am Schauspiel auch intern verhandelt würden. Weber nannte auf Nachfrage den Fall des Regisseurs Ulrich Rasche, der ein einschüchterndes Verhalten an den Tag gelegt haben soll. Die Zusammenarbeit mit Rasche kündigte Weber auf.

Karten sind im Vorverkauf von heute an verfügbar: www.schauspielfrankfurt.de

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