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Frankfurt: Teuer wohnen am Schönhof

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Von: Christoph Manus

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So soll es im Quartier „Nuville Bockenheim“ im neuen Schönhofviertel in Frankfurt aussehen.
So soll es im Quartier „Nuville Bockenheim“ im neuen Schönhofviertel in Frankfurt aussehen. © NHW

Die Nassauische Heimstätte agiert in Bockenheim als Bauträger. Sie baut im neuen Schönhofviertel 269 Eigentumswohnungen. Die Preise sind selbst für Frankfurter Niveau keine Schnäppchen.

Die Nassauische Heimstätte beginnt auf dem früheren Siemensareal in Bockenheim nach der Grundsteinlegung für 612 Mietwohnungen nun mit dem Bau von 269 Wohnungen, die sie verkaufen will. Die Eigentumswohnungen werden nach Angaben der mehrheitlich landeseigenen Wohnungsgesellschaft samt einer Gewerbefläche in fünf Gebäudekomplexen Platz finden, die im Osten des künftigen Schönhofviertels entstehen. Sie sollen 1,5 bis vier Zimmer haben und 35 bis 109 Quadratmeter groß sein. Die ersten Wohnungen werden nach Zeitplan der Nassauischen Heimstätte im Jahr 2025 bezogen.

Die Nassauische Heimstätte vermarktet das Projekt „Nuville Bockenheim“ als modernes Stadtquartier in grüner, geschützter Lage. Die Wohnungen werden um Hofgärten mit Treffpunkten, Spielplätzen und Privatgärten gruppiert. Eine Tiefgarage mit 190 Auto- und 700 Fahrradstellplätzen entsteht.

Wohnungen im neuen Bockenheimer Quartier kosten im Schnitt 7700 Euro pro Quadratmeter

„Hier findet jede Zielgruppe die passende Wohnung“, verspricht die Nassauische Heimstätte. Die Preise für die Eigentumswohnungen liegen jedoch, wie das Unternehmen auf FR-Anfrage mitteilt, im Schnitt bei 7700 Euro pro Quadratmeter. Da hilft es auch nicht viel, dass die Nassauische Heimstätte Familien mit Kindern beim Preis etwas entgegenkommt. Diesen werden pro Kind 5000 Euro auf den Kaufpreis erlassen.

Hauptaufgabe der Nassauischen Heimstätte bleibe es, günstige Mietwohnungen zu schaffen, sagt Geschäftsführer Constantin Westphal. „Wir wollen aber auch dazu beitragen, dass sich Singles, Paare und Familien mit Kindern im Rhein-Main-Gebiet Eigentum leisten können.“ Projekte wie das Nuville ermöglichten es zudem, an anderer Stelle einen hohen Anteil von geförderten Wohnungen zu bauen. Bei etwa 75 Prozent der 1300 Wohnungen, die das Unternehmen im Schönhofviertel realisiere, handele es sich um Mietwohnungen. Etwa 45 Prozent der neuen Wohnungen seien öffentlich gefördert.

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