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Ins Bürgeramt kommt man nur mit Termin.
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Ins Bürgeramt kommt man nur mit Termin.

Bürgerservice

Frankfurt: Termine im Bürgeramt sind ausgebucht

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Im Bürgeramt in Frankfurt ist es derzeit schwer, telefonisch einen Termin zu bekommen. Vor allem für Ältere wird das zum Problem.

Martin Kraushaar hat ein Problem mit dem Bürgeramt in Frankfurt. Seine Mutter brauche einen neuen Personalausweis, sagt er. Den habe sie schon beantragt und würde ihn gerne abholen. „Leider ist unter der Servicenummer 115 kein Ansprechpartner direkt erreichbar.“ Es gebe nur die Möglichkeit, online einen Termin zu vereinbaren.

„Aber ältere Menschen wie meine Mutter möchten nichts mit Technik zu tun haben, die haben kein Internet und sind mit dieser Technik überfordert“, sagt er. Menschen wie sie würden ausgeschlossen werden, wenn sie die Terminvergabe ausschließlich online erledigen sollten.

Am besten morgens anrufen

Müssen Frankfurterinnen und Frankfurter ihren Termin beim Bürgeramt zwingend online beantragen? Nein, sagt Günter Murr, der Sprecher im Dezernat V, das neben Bau und Immobilien auch für Bürgerservice zuständig ist.

Die Behördennummer 115 sei von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Und falls man dort keinen Termin für das Bürgeramt bekomme? Dann gebe es noch die direkte Durchwahl unter 069/212-31600. Die Bürgerämter vergäben in den Sommermonaten Termine von Montag bis Freitag, 7.30 bis 15 Uhr. „Die Kolleginnen und Kollegen tun ihr Möglichstes, damit alle noch einen Termin bekommen.“ Es treffe aber zu, dass es derzeit schwierig sei mit den Terminen. Ein Blick ins Online-Anmeldeformular fürs Bürgeramt bestätigt das. Im Juli sind alle Termine ausgebucht.

„Es lohnt sich aber, in den Morgenstunden noch mal online nachzuschauen oder anzurufen, dann werden die Termine, die abgesagt worden sind, neu vergeben“, sagt Murr.

In der Pandemie müssten alle, die ins Bürgeramt wollten, vorher einen Termin ausmachen. In den Bürgerämtern seien die Wartebereiche pandemiekonform eingerichtet – mit viel Abstand zwischen den Plätzen. Derzeit könnten im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie etwa 90 Prozent der Anfragen bedient werden.

Gerade Ausweisdokumente, also Reisepässe und Personalausweise, würden im Sommer besonders häufig nachgefragt. Weil es den Menschen meist erst, wenn sie in den Urlaub fahren wollen, einfalle, dass ihr Ausweis abgelaufen sei.

Martin Kraushaar versucht nun, per Direktdurchwahl einen Termin für seine Mutter zu bekommen. Dass bislang kein Mensch zu erreichen gewesen sei, dafür habe er allerdings kein Verständnis.

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