Waltraud Schröpfer (M)geht nach 35 Jahren Kommunalstatistik in den Ruhestand.

Bürgeramt

Frankfurt: 12 874 Tage im Dienst der Stadt

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
    schließen

Amtsleiterin Waltraud Schröpfer verabschiedet sich nach über 35 Jahren in den Ruhestand.

Wenn Waltraud Schröpfer Ende Juni in den Ruhestand geht, war sie genau 12 874 Tage im städtischen Dienst, hat zehn Dezernenten und eine Dezernentin sowie fünf Oberbürgermeister und eine Oberbürgermeisterin erlebt.

Die langjährige Leiterin des Bürgeramts, Statistik und Wahlen hat sich aber nicht nur mit Statistik beschäftigt, sondern hat unter anderem an 34 Bundestags-, Landtags-, Europa- und Kommunalwahlen sowie an fünf Oberbürgermeister-Direktwahlen mitgewirkt. Und sie war viele Jahre lang dafür verantwortlich, dass schon am Morgen nach der Wahlnacht ein Heft mit einer ersten Wahlanalyse und statistischen Auswertungen vorlag.

„Sie hat die Kommunalstatistik in Frankfurt in den vergangenen 35 Jahren entscheidend geprägt und dazu beigetragen, dass sie bundesweit ein hohes Ansehen hat“, sagte der für den Bürgerservice zuständige Dezernent Jan Schneider bei der Verabschiedung der 65-Jährigen. Die gebürtige Münchnerin kam zum Studium der Geografie, Volkswirtschaftslehre und Soziologie nach Frankfurt.

Am 1. April 1985 trat sie fest in den Dienst der Stadt ein. „Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war es mein Ehrgeiz, die vermeintlich so trockenen Zahlen der Statistik mit Leben zu füllen“, sagt Schröpfer, die den technischen Wandel von Anfang an begleitete. „Unter meiner Ägide entstand in der Statistik das erste PC-Netzwerk. Es lief vom Anfang bis zum Ende ohne eine einzige Störung.“ Und was kommt jetzt? Im Ruhestand möchte sie einen Garten anlegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare