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Kamerastandort Hauptwache/ Ecke Steinweg.
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Kamerastandort Hauptwache/ Ecke Steinweg.

Sicherheit

Frankfurt: Super-Kameras an der Hauptwache - Komplette Überwachung am Knotenpunkt

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Die Frankfurter Hauptwache wird von mehreren hochmodernen Kameras im Blick behalten. Auch an weiteren zentralen Plätze soll die Videoüberwachung ausgebaut werden.

  • In Frankfurt sollen wichtige Plätze dauerhaft von der Polizei mit Kameras beobachtet werden.
  • Vorgesehen sind Standorte an Hauptwache, Konstablerwache und im Bahnhofsviertel.
  • Das Vorhaben ist schon lange beschlossen, die Umsetzung nimmt allerdings Zeit in Anspruch.

Frankfurt – Die Begeisterung für die neuen Kameras kann Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) nicht verhehlen: „4-k-Qualität, das ist wie, als würden Sie zu Hause sitzen und Fußball schauen.“ Die am Freitag vorgestellten Kameras zur Überwachung der Hauptwache seien in der Tat das Modernste, was es derzeit weltweit auf dem Markt gebe, bestätigt ein Mitarbeiter der beauftragten Firma. Eine der hochmodernen Kameras sei so leistungsfähig wie 40 herkömmliche. Von fünf Standorten rund um das Café Hauptwache soll der zentrale Verkehrsknotenpunkt künftig rund um die Uhr überwacht werden.

Vielleicht wären die Kameras weniger modern, wenn die Römer-Koalition ihre Übereinkunft zur Aufrüstung der Videoüberwachung früher umgesetzt hätte. Eine entsprechende Vereinbarung zur Überwachung von Hauptwache, Konstablerwache und Bahnhofsviertel hatte der Magistrat bereits 2017 getroffen. Im Juli 2019 hatte Innenminister Peter Beuth (CDU) einen symbolischen Scheck zur finanziellen Unterstützung überreicht. Zwei Drittel der Kosten trägt das Land, ein Drittel die Stadt.

Mehr Kameraüberwachung für Frankfurt: Installation verzögerte sich

Wie hoch die Kosten für insgesamt 15 Kamerastandorte in der Stadt tatsächlich sein werden, ist noch nicht sicher. Geplant waren 1,6 Millionen Euro, doch das werde nicht reichen, lässt der zuständige Projektleiter im Ordnungsamt, Hermann Keller, am Freitag durchblicken: „Wir hatten Tiefbauarbeiten, die nicht kalkulierbar waren.“ Das Problem ist bekannt: Kaum jemand weiß, wo in der Innenstadt welche Rohrleitungen oder Kabel verlegt sind, die Pläne seien meist nicht aktuell, sagt Keller. Dies ist auch der Grund dafür, dass Dezernent Frank erst zwei Tage vor der Kommunalwahl in Hessen teilweisen Vollzug für die vor vier Jahren beschlossenen Vorkehrungen verkünden kann.

Standorte

Die Hauptwache wird von fünf Standorten mit Kameras überwacht. Erste Bilder soll es noch im März geben.

Die Konstablerwache erhält drei neue Maststandorte, derzeit laufen dort die notwendigen Tiefbauarbeiten.

Im Bahnhofsviertel sind vier Standorte an der Ecke Taunusstraße/Elbestraße und drei im Kaisersack geplant. Die Suche nach Standorten läuft noch. ote

Polizei Frankfurt erfreut über mehr Kameras – Abschreckung gegen Taschendiebe

Die Videoüberwachung geht auf eine Initiative der Polizei zurück, die auch die Standorte benannt hatte. Bei Kundgebungen und Demos dürfen die Kameras auf der Hauptwache aus Datenschutzgründen aber keine Bilder liefern. Die Polizei setzte sich trotzdem für den Standort ein. „Die Hauptwache ist einer der größten Verkehrsknotenpunkte“, betont ein Polizeisprecher. Die Kamerabilder, die 24 Stunden am Tag ins Polizeipräsidium und in die jeweils zuständigen Reviere gesendet werden, böten „ermittlungstechnisch große Steigerungsmöglichkeiten“. Zudem sollen die Kameras eine abschreckende Wirkung auf Taschen- und Trickdiebe entfalten. (Von Oliver Teutsch)

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