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Nachhaltige Mobilität geht über das Stadtgebiet hinaus - hier die Straßenbahnlinie 17 an der Haltestelle Stadtgrenze Neu-Isenburg.
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Nachhaltige Mobilität geht über das Stadtgebiet hinaus - hier die Straßenbahnlinie 17 an der Haltestelle Stadtgrenze Neu-Isenburg.

Masterplan Mobilität

Frankfurt sucht den nachhaltigen Verkehr

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Das Verkehrsdezernat lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Masterplan Mobilität zu beteiligen. Im ersten Mobilitätsforum geht es um den Status quo in Frankfurt.

Das Frankfurter Verkehrsdezernat will bis zum Jahresende einen Masterplan Mobilität entwickeln, um den Verkehr in der Stadt langfristig nachhaltiger zu gestalten. Aus diesem Anlass findet am heutigen Dienstag von 17 bis 19.45 Uhr ein erstes Mobilitätsforum als Onlineveranstaltung statt. Bürgerinnen und Bürger sowie ein Fachpublikum können sich beteiligen.

Heiko Nickel, der im Verkehrsdezernat für den Masterplan Mobilität zuständig ist, wird in der Videokonferenz zunächst den Status quo vorstellen. Fokussieren will er sich auf das Mobilitätsangebot in Frankfurt, die Umwelt- und Klimawirkung des Verkehrs und die Verkehrssicherheit.

Bürgerinnen und Bürger können die verkehrliche Entwicklung in der Stadt anhand von Thesen in kleinen Gruppen diskutieren und anschließend gemeinsam darüber sprechen. Zur Erarbeitung des Masterplans Mobilität sind zwei weitere Mobilitätsforen mit Bürgerbeteiligung geplant. Grundlage ist der Leitfaden für nachhaltige urbane Mobilität („Sustainable urban mobility plan“, Sump). Die Europäische Kommission hat das 170 Seiten lange Dokument herausgegeben.

Das „Kernziel“ besteht demnach darin, „Erreichbarkeit und Lebensqualität zu verbessern, indem eine Verlagerung hin zu nachhaltiger Mobilität erzielt wird“. Dafür wird dem Masterplan Mobilität ein Leitbild vorangestellt, das sich an nachhaltiger Mobilität orientiert. Bei der Planung soll künftig nicht mehr der Verkehr, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen. Statt Kapazität und Geschwindigkeit des Verkehrsflusses liegt der Fokus dann auf „Erreichbarkeit und Lebensqualität sowie sozialer Gerechtigkeit, Gesundheit, Umweltqualität und wirtschaftlicher Lebensfähigkeit“.

Die Verkehrsträger sollen im Masterplan Mobilität nicht mehr einzeln, sondern gemeinsam betrachtet werden – auch über die Stadtgrenze hinaus, weil es im Verkehr Wechselwirkungen mit dem Umland gibt.

Im Gegensatz zur traditionellen Verkehrsplanung etwa beim Gesamtverkehrsplan, der in Fachkreisen entwickelt wurde, werden beim Masterplan Mobilität Bürgerinnen und Bürger und andere interessierte Gruppen einbezogen.

Falls der Masterplan bis zum Jahresende fertig wird, können die Stadtverordneten Anfang 2023 darüber abstimmen.

Zur Teilnahme am ersten Mobilitätsforum muss man sich auf der Website der Stadt anmelden unter: frankfurt.de/masterplan-mobilitaet

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