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Die Jacke „VCU – Me, not recognizable for you“ verhindert durch Reflexionen die Auswertung von Überwachungsbildern.

Ausstllungen in Frankfurt

Frankfurt: Studierende der HfG Offenbach sehen in die Zukunft

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Die Ausstellung „Aus heutiger Sicht. Diskurse über die Zukunft“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zeigt Arbeiten der HfG Offenbach.

Am 15. September 1970 um genau 9 Uhr morgens ging die Trägerschaft der Werkkunstschule Offenbach von der Stadt auf das Land Hessen über. Fortan war sie die Hochschule für Gestaltung (HfG). Zum 50-jährigen Bestehen dieser Umwandlung im vergangenen Jahr haben sich Studierende und Lehrende nicht, wie bei solchen Gelegenheiten üblich, mit der Vergangenheit, sondern mit Fragen der Zukunft befasst. Das Ergebnis ist nun im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt zu sehen.

„Aus heutiger Sicht. Diskurse über die Zukunft“ lautet der Titel der Ausstellung. Das Team aus elf Kuratorinnen und Kuratoren wählte aus etwa 150 Einreichungen von Studierenden und Lehrenden der HfG über 30 Werke für die Schau aus, die bis zum 4. Juli zu sehen sein wird. Sie alle beschäftigen sich mit Fragen, die in Zeiten, in denen sich das Klima wandele, Raubbau an der Natur betrieben werde, der Reichtum sich auf wenige Menschen konzentriere und Autokraten auf dem Vormarsch seien, an Bedeutung gewonnen hätten, so MAK-Direktor Matthias Wagner K. Wie wird sich der Mensch, die Gesellschaft und die Umwelt etwa durch digitale Technologien verändern? Wie politisch können, dürfen oder müssen sogar Kunst und Design in Zukunft sein?

HfG und MAK kooperieren seit langem miteinander, wie HfG-Präsident Bernd Kracke sagte. 2007, zum 175-jährigen Bestehen der Hochschule, die 1832 als Handwerkerschule gegründet wurde, zeigten dort HfG-Absolventinnen und Absolventen in einer kleinen Sonderausstellung schon einmal Arbeiten. Diese Schau, so Kracke, sei aber die erste große.

Museum Angewandte Kunst

Die Ausstellung „Aus heutiger Sicht. Diskurse über die Zukunft“ mit den Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ist bis 4. Juli im Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, in Frankfurt zu sehen.

Zu der Schau gibt es auf der digitalen Plattform „aussicht.space“ weiterführende Informationen, digitale Exponate, Videos und Interviews.
Das Veranstaltungsprogramm umfasst Vorträge, Gespräche und Workshops. Am Mittwoch, 28. April, sprechen beispielsweise Kurator:innen der Ausstellung von 18 Uhr an über die Ausstellung. Um 20.15 Uhr schließt sich unter dem Titel „HfG-TV – Trend“ eine Performance von Tieu Anh Ly & Katharina Hantke an. lad

www.museumangewandtekunst.de
https://aussicht.space

„Mich freut es sehr, dass das Museum Angewandte Kunst und die HfG Offenbach eine so fruchtbare Kooperation eingehen“, sagte die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). Direktorinnen und Direktoren städtischer Museen wie Susanne Pfeffer, Leiterin des Museums für Moderne Kunst (MMK), und Matthias Wagner K seien Honorarprofessor:innen an der HfG. Sie vermittelten dort ihr Wissen, und, wie die jetzige Ausstellung belege, ermöglichten die Sichtbarkeit künstlerischer und gestalterischer Forschung und Lehre.

Das Seminar „Curating and Criticism“, das Matthias Wagner K an der HfG leitete, war konzeptioneller Ausgangspunkt der Ausstellung. Sie besteht aus drei sich ergänzenden Modulen. Die HfG, so der MAK-Direktor, nutze das Museum dabei als „Möglichkeitsraum“.

Neben den Arbeiten der Studierenden und Lehrenden, unter anderem Installationen, Skulpturen, Objekte und Produktdesign, die in dem Haus am Schaumainkai 17 zu sehen sind, steht Kunstinteressierten mit „aussicht.space“ noch eine digitale Projektplattform offen, die mit weiterführenden Informationen zur Ausstellung, zusätzlichen digitalen Exponaten, Videos und Interviews den physischen Raum erweitern soll. Drittes Modul ist ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Gesprächen und Workshops.

Darüber hinaus wird die Schau von „Off_line“, dem neuen Podcast der Offenbacher Hochschule, begleitet, in dem seit November vergangenen Jahres wöchentlich mit Gästen Fragen der Zukunft aus Sicht von Künstler:innen und Designer:innen diskutiert werden.

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