Fridays for Future

Streiken fürs Klima und die soziale Gerechtigkeit

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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An diesem Freitag ruft Fridays for Future mit einem großen Bündnis zusammen zu einem Großstreik für Klimagerechtigkeit und gegen Diskrimninierung auf. An drei Orten gibt es Kundgebungen und drei Demozüge ziehen durch die Stadt am Tag des globalen Klimastreiks.

Zum Großstreik für Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit ruft an diesem Freitag das Intersektionale Bündnis Frankfurt, bestehend aus Migrantifa, Frauen*Streik, Black Power, „Fridays for Future“ Frankfurt und Beheard auf. Der Streik am weltweiten Aktionstag läuft unter dem Motto „Eure Normalität ist unsere Krise“, er vereine antirassistische, feministische und Klimagerechtigkeitsperspektiven, so das Bündnis.

Denn sowohl Rassismus, Sexismus als auch die Klimakrise ließen sich auf ein System zurückführen, welches auf Ausbeutung und Diskriminierung basiere. Es gibt drei parallele Kundgebungen mit anschließenden Demozügen. Um 12 Uhr werden die Kundgebungen an der Alten Oper, an der Hauptwache und am Römer beginnen. Reden, Musik und kreative Aktionen sind geplant. Die Kundgebungen sind für eine Stunde angesetzt.

Anschließend wird von jeder Kundgebung ein Demozug ausgehen; von der Alten Oper auf die Alte Brücke, vom Römer auf die Ignatz-Bubis-Brücke und von der Hauptwache auf das Deutschherrnufer. An diesen drei Orten wird es Abschlusskundgebungen geben. Auch die Grüne Jugend und Die Grünen Frankfurt sowie die Linke Hessen rufen zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf.

In Mainz wird ab 12 Uhr am Adenauer-Ufer demonstriert. Die Ortsgruppe erhob am Donnerstag Widerspruch gegen die von der Stadt erlegte Auflage von einer Teilnehmerbegrenzung auf 700 Menschen. Die Aktivisten sagten, dies entbehre einer rechtlichen Grundlage.

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