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Diese Streckenführung für die Straßenbahn über die Hauptwache schlagen die SPD-Dezernenten vor. Grafik: Stadt Frankfurt/FR
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Diese Streckenführung für die Straßenbahn über die Hauptwache schlagen die SPD-Dezernenten vor. Grafik: Stadt Frankfurt/FR

Mobilität

Frankfurt: Straßenbahn über die Hauptwache

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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SPD-Dezernenten wollen die Innenstadt in Frankfurt dezentraler erschließen und schlagen eine Straßenbahnverbindung vor.

In Frankfurt soll wieder eine Straßenbahn über die Hauptwache fahren. Das schlagen die Dezernenten für Planung und Verkehr, Mike Josef und Klaus Oesterling (beide SPD), gemeinsam vor. Bis 1986 fuhr bereits eine Straßenbahn über die Hauptwache.

Noch im Jahr 1968 sei die Straßenbahn über die Hauptwache die Verbindung mit dem höchsten Verkehrsaufkommen im Straßenbahnnetz gewesen, sagte Oesterling. Dann ging die U-Bahn von der Hauptwache zum Nordwestzentrum in Betrieb. Seit keine Straßenbahn mehr über die Hauptwache fahre, habe der Platz an Attraktivität verloren, meinte er.

Oesterling verglich die Hauptwache mit der Konstablerwache. Dort fahren zwei Straßenbahnlinien und zwei Buslinien rund um die Uhr. Das trage zur Belebung des Platzes bei. Auch ist die nördliche Innenstadt laut Oesterling nur unzureichend durch den öffentlichen Nahverkehr entschlossen. Besser erschlossen sei die südliche Innenstadt mit der sogenannten Altstadtstrecke. Dort fahren drei Straßenbahnlinien am Römer vorbei.

Die Straßenbahn soll dem Vorschlag gemäß von der Konrad-Adenauer-Straße über die Vilbeler Straße, den Klaus-Mann-Platz, die Stephanstraße und Stiftstraße durch die nördliche Innenstadt zum Eschenheimer Tor fahren und von dort über die Große Eschenheimer Straße, die Hauptwache, den Roßmarkt und die Friedensstraße zum Willy-Brandt-Platz.

Im Bereich zwischen Hauptwache und Katharinenkirche könnte die Straßenbahn ohne Oberleitung fahren und mit Batterien betrieben werden, sagte Oesterling mit Verweis auf die Straßenbahn in der französischen Stadt Bordeaux.

Josef fügte hinzu, eine Straßenbahn würde die Innenstadt besser erschließen. Die „kleinteiligen Nutzungen“ abseits der Zeil seien noch nicht ans Straßenbahnnetz angebunden. Dazu zählten die Kneipen in der Elefantengasse und der Alte Gasse sowie Geschäfte in der Schäfergasse, Stiftstraße, am Thurn-und-Taxis-Palais und zwischen Hauptwache und Willy-Brandt-Platz.

„Die Innenstadt hat nur eine Zukunftschance, wenn wir vielfältige und kleinteilige Nutzungen anbieten. Nur wenige Kaufhäuser reichen nicht aus, um die Attraktivität zu sichern“, sagte Josef. Mit einer Straßenbahn werde die Nutzung dezentraler erschlossen. S-Bahnen fahren seit 1983 unter der Zeil, U-Bahnen seit 1986. Seit 2009 ist die Hauptwache für Autos gesperrt.

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