Mann der Worte zwischen Bäumen: Schillerdenkmal in der Taunusanlage.
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Mann der Worte zwischen Bäumen: Schillerdenkmal in der Taunusanlage.

Bilderrätsel

Frankfurt: Von der Stirne heiß

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Die Auflösung: Unser Bilderrätsel zeigte das Denkmal Friedrich Schillers in der Taunusanlage, und wieder wussten es fast alle.

Grämen Sie sich nicht. Wenn man nur die Hand und einen Stift und einen nicht gerade topmodernen Mantel sieht, kann man in Frankfurt durchaus auf die Idee kommen, es handle sich um den anderen, nicht um den einen. Es war aber dann doch der eine: Friedrich Schiller, wie er steinern in der Taunusanlage steht. Die überwältigende Mehrheit hat’s mal wieder gewusst. Diesmal waren es 217 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bei nur einem Tag Bedenkzeit. Chapeau.

Städel-Dozent Johannes Dielmann schuf das Dichterdenkmal einst. 1864 wurde es zunächst an der Hauptwache enthüllt, 1955 zog es zum 150. Todestag Schillers in die Taunusanlage um.

Diesmal erreichte uns gar eine richtige Lösung aus der Schweiz. „Das passt ja wieder“, schrieb die Leserin – und grüßte von der Tellsplatte am Vierwaldstättersee. Sie wissen schon: Wilhelm Tell. Das Drama. Von Schiller.

Stimmen zum Spiel: „Arbeite gegenüber in der Taunusanlage 5“, schreibt ein Rätselfreund aus Birstein. „Den Bohr … äh, Griffel fest im Griff hat das Schiller-Denkmal in der Taunusanlage“, spielt einer aus Alfter auf unseren Versuch an, Sie mit der Behauptung zu verwirren, es könne sich um einen Zahnarzt handeln. „Ein Gänsekiel in Schillers Hand hätte den Steinmetz überfordert. Zu zerbrechlich!“, analysiert ein Langener. „Kannte Herr Schiller schon Wachsmalstifte?“, entlarvt ein Hattersheimer eine weitere Finte

„Der unruhige Schiller wandelt mit seinem Denkmal durch unsere Stadt, wo wird er mal sesshaft?“, fragt ein Frankfurter. „Die zarte Hand hat mich auf die Spur gebracht“, verrät eine feinfühlige Frankfurterin. „Wenn’s net de Goethe ist, dann muss es ebe Schiller sein!“: eine Zuschrift stellvertretend für viele ähnliche. Und eine Kriftelerin zitiert treffend den Wallenstein: „Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“

Unsere glückliche Gewinnerin aber heißt heute: Monika Reif aus Eschborn. Applaus! Die Siegestrophäen sind schon auf dem Weg. Doch nun: Ein guter Abgang ziert die Übung. Schiller.

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