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28 Listen stehen auf dem Stimmzettel.
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28 Listen stehen auf dem Stimmzettel für Frankfurt.

Kommunalwahl

Frankfurt: Riesige Stimmzettel werden doppelt gedruckt

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Alle Wahlberechtigten in Frankfurt bekommen ein Muster des riesigen Stimmzettels – das Gesetz sieht das so vor. Manch einer klagt auf Twitter deshalb über Papierverschwendung.

Frankfurt – Er ist groß. Sehr groß. Der Stimmzettel für die Wahl zur Frankfurter Stadtverordnetenversammlung misst in der Breite 1,20 Meter. Und hätte das Wahlamt, wie ursprünglich vorgesehen, alle 28 Listen nebeneinander aufgeführt, hätte der Zettel an der Zwei-Meter-Marke gekratzt. Da einige Listen aber nur mit wenigen Kandidatinnen und Kandidaten antreten, konnten sie zum Teil untereinander angeordnet werden.

Dieses Trumm von einem Stimmzettel druckt die Stadt Frankfurt derzeit in riesigen Mengen. Weil: Für die rund 515 000 Wahlberechtigten braucht es jeweils zwei Exemplare. Eines ist für die Abstimmung – und außerdem bekommen alle Frankfurterinnen und Frankfurter einen Musterstimmzettel zugeschickt. Für die Wahlen zum Ortsbeirat gilt das ebenfalls. Immerhin fallen dort die Stimmzettel etwas kleiner aus.

Auf Twitter äußern manche Bürgerinnen und Bürger ihr Unverständnis über dieses Vorgehen. Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sei es alles andere als optimal, dass die Zettel gleich zweimal ausgedruckt würden, heißt es da. Dabei sei es ja gut und schön, wenn man den Stimmzettel daheim einmal anschauen könne. Doch wenn sich die Wahl schon nicht digital organisieren lasse, dann könnte man doch zumindest den Stimmzettel für eine erste Information und zum Probewählen ins Internet stellen, finden manche User:innen.

Termine

Bis zum 21. Februar sollen die Wahlbenachrichtigungen bei allen Wahlberechtigten eingegangen sein. Wer bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Post bekommen hat, kann bis zum 26. Februar Einspruch einlegen. Zunächst reicht dafür ein Anruf beim Wahlamt unter 069 / 212 - 40 400. geo

Kommunalwahl in Frankfurt: Wahlzettel für zu Hause gibt es nicht digital

Anders als etwa die Stadt Wiesbaden bietet Frankfurt diesen Service allerdings nicht an. Er würde allerdings auch nichts daran ändern, dass das Wahlamt die Musterstimmzettel an alle Wahlberechtigten verschicken muss, sagt Günter Murr, Sprecher von Wahldezernent Jan Schneider (CDU). Dazu sei die Kommune nach dem Wahlrecht nämlich verpflichtet.

Eine digitale Probewahl ist dennoch auch in Frankfurt möglich – zumindest für die Stadtverordnetenversammlung. Die Freien Wähler haben die Stimmzettel von knapp 30 hessischen Kommunen ins Netz gestellt. Die Nutzerinnen und Nutzer können damit etwa das Kumulieren und Panaschieren ausprobieren. (Georg Leppert)

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