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Kühlung mit Magnetfeldern: Darmstädter Unternehmen ist Frankfurter Start-up des Jahres

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Von: Christoph Manus

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Kian Rahnamarad, Oliver Gutfleisch, Max Fries, Dimitri Benke und Timur Sirman (von links) von der Darmstädter Firma Magnotherm Solutions.
Kian Rahnamarad, Oliver Gutfleisch, Max Fries, Dimitri Benke und Timur Sirman (von links) von der Darmstädter Firma Magnotherm Solutions. © Magnotherm Solutions

Ein Darmstädter Unternehmen wird Frankfurter Start-up des Jahres. Die Ausgründung der Technischen Universität setzt sich in einem Live-Pitch durch.

Darmstadt – Das von Wissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt gegründete Unternehmen Magnotherm Solutions ist jetzt im Frankfurter Kongresszentrum Kap Europa an der Messe zum „Frankfurt Forward Startup of the Year“ gewählt worden. Es entwickelt mittels Magnetfeldern innovative Kühllösungen, die deutlich energieeffizienter und umweltfreundlicher sein sollen.

Das Unternehmen war wie die anderen fünf Finalisten bereits zum „Startup of the Month“ gewählt worden. Es setzte sich nun in einem fünfminütigen Live-Pitch, also einer Kurzpräsentation der Geschäftsidee, gegen die jeweils in Frankfurt ansässigen Start-ups Lithium Designers, Raumvonwert, Kitabuli, Weplan Software und Pipepredict durch. An der Abstimmung konnte sich außer der Jury auch das Publikum der Veranstaltung im Rahmen der „Euro Finance Week“ beteiligen.

Start-up des Jahres: Jury stimmt für Magnotherm Solutions aus Darmstadt

Die städtische Auszeichnung, die Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) und der Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung, Oliver Schwebel, am Mittwochabend verliehen, richtet sich anders als der Frankfurter Gründerpreis nicht nur an Unternehmen aus dem Stadtgebiet, sondern auch aus der Region. Sie ist zudem mit keinem Geldpreis versehen.

Außer einem „Start-up-Bembel“ gewann das siegreiche Unternehmen, das bereits bei anderen Wettbewerben erfolgreich war, ein „Netzwerkpaket“, das laut Stadt etwa Mitgliedschaften in Verbänden enthält.

Gründerszene fördern: Frankfurt könnte zu Start-up-Zentrum werden

„Die Pitches haben gezeigt, dass es weiterhin innovative Start-ups in dem Rhein-Main-Gebiet gibt, die das Potenzial haben, zukünftig ganze Märkte zu prägen“, sagt Oliver Schwebel, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Christian Jakob, Projektleiter des Projekts „Frankfurt Forward“, mit dem die Stadt die Gründerszene fördert und ihr Öffentlichkeit bescheren will, bescheinigt Frankfurt „enormes Potenzial, ein Start-up-Zentrum im Herzen von Europa zu werden“. (Christoph Manus)

2020 war das Unternehmen Crowddesk zum Frankfurter Start-up des Jahres gewählt worden. Crowddesk hilft Unternehmen über eine Online-Plattform, per Crowdfunding Kapital einzusammeln, ohne abhängig von Dritten zu sein.

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