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Frankfurt: Starkregen voraus

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Von: Thomas Stillbauer

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Viel Wasser auf einmal – der Klimawandel macht’s häufiger.
Viel Wasser auf einmal – der Klimawandel macht’s häufiger. © Monika Müller

Die Stadt empfiehlt: rechtzeitig informieren, damit die Haushalte vorbereitet sind, wenn es zu Überschwemmungen kommt.

Im Moment klingt die Vorstellung absurd, aber bald könnte wieder Regen fallen – Starkregen, wie ihn der Klimawandel häufiger werden lässt. „Umso wichtiger, dass die Menschen das richtige Verhalten bei Starkregen verinnerlichen und vorsorgen, bevor es zum großen Regen kommt“, warnt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne).

Sie rät, sich rechtzeitig durch die Starkregen-Gefahrenkarten zu informieren, die die Stadt im vorigen Jahr veröffentlicht hat: geoportal.frankfurt.de/starkregen Dort lasse sich die Überflutungsgefahr in der Umgebung abschätzen, um etwa druckdichte Kellerfenster ein- oder Lichtschächte umbauen zu lassen. Wertvolle Gegenstände gehören demnach möglichst in die oberen Stockwerke. Elektrogeräte im Keller – Waschmaschine, Trockner, Gefriertruhe – sollten erhöht platziert werden.

Auf keinen Fall überflutete Keller oder Unterführungen betreten, betont Heilig. „Wenn der Keller mit Wasser vollläuft, besteht die Gefahr, dass sich Türen nicht mehr öffnen lassen und Sie eingeschlossen werden. Auch können Sie in gefluteten Räumen einen Stromschlag erleiden.“ Ebenso gefährlich sei es, in Tiefgaragen zu versuchen, das Auto oder Fahrrad zu retten. „Bringen Sie zuerst sich und andere in Sicherheit.“

Mehr Informationen zu den Starkregen-Gefahrenkarten und zur Vorsorge sind online unter www.frankfurt.de/starkregen zu finden. Ein Flugblatt dazu gibt es kostenlos auch beim Umwelttelefon, 069 / 212-39 100. ill

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