1. Startseite
  2. Frankfurt

Städtische Bühnen in Frankfurt: Drei Standorte werden geprüft

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Leclerc

Kommentare

In Frankfurt werden die Städtischen Bühnen umziehen - die Frage ist, wohin. Foto: Peter Jülich
In Frankfurt werden die Städtischen Bühnen umziehen - die Frage ist, wohin. © Peter Jülich

In Frankfurt sollen die Städtischen Bühnen neu gebaut werden. Drei Standorte werden nun abschließend untersucht - mit einer Untervariante.

Frankfurt - In Frankfurt können die Stadtverordneten nun über eine abschließende Untersuchung von drei Standorten für den Neubau der Städtischen Bühnen entscheiden – und eine vierte Variante kommt neu hinzu.

Final bewertet werden sollen die sogenannte Spiegelvariante mit dem Schauspiel in den Wallanlagen und der Oper am Willy-Brandt-Platz (Variante 1), die Kulturmeile mit der Oper an der Neuen Mainzer Straße und dem Schauspiel am Willy-Brandt-Platz (Variante 2), der Neubau der Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz (Variante 4) – sowie eine „umgekehrte Variante 2“ mit dem Schauspiel an der Neuen Mainzer Straße und der Oper am Willy-Brandt-Platz. Die Standorte auf dem Opernplatz (Variante 3) und auf dem Grundstück Mayfarthstraße 14 im Osthafen (Variante 5) werden nicht weiter verfolgt.

Städtische Bühnen in Frankfurt: Planungen schreiten voran

Nachhaltigkeit und die Auswirkung auf die Wallanlagen soll bei der Standortwahl eine Rolle spielen, heißt es im Vortrag des Magistrats. Das Wolkenfoyer in den Neubau zu übernehmen, soll geprüft werden. Mit der Eigentümerin des Grundstücks Neue Mainzer Straße 47-51, der Hessischen Landesbank, sollen Verhandlungen zur „Sicherung“ des Grundstücks beginnen. Das kann Kauf, Pacht oder Grundstückstausch bedeuten.

Der Magistrat will auf Bund und Land einwirken, sich an den Kosten zu beteiligen, und einen internationalen Architekturwettbewerb vorbereiten. Dieser kann erst nach der Standortwahl und der Grundstückssicherung ausgelobt werden. Der Magistrat betont, der Abriss der Theaterdoppelanlage schaffe mehr als 5700 Quadratmeter neue Grün- und Freifläche. Dies sei eine „Jahrhundertchance“. fle

Auch interessant

Kommentare