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Frankfurt: Städtebaubeirat für Halle am Stadion

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Von: Timur Tinç

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Der STBBR sieht „eine Vielzahl von Vorteilen“ gegenüber den anderen Standorten Kaiserlei und Flughafen.

In der Diskussion um den Standort einer möglichen Multifunktionshalle in der Stadt, hat sich der Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt am Main (STBBR) positioniert. Der Standort Stadion biete nach Auffassung des STBBR gegenüber den anderen Standorten Kaiserlei und Flughafen „eine Vielzahl von Vorteilen und eignet sich hervorragend für die Realisierung einer Multifunktionsarena“, heißt es in einer Mitteilung des Beirats. Diese seien unter anderem die zentrale Lage, die verkehrliche Erschließung sowie die Tatsachse, dass sich das Grundstück, der P9 Parkplatz, in städtischem Eigentum befindet und Planungsrecht bestehe. „Die geplante Arena würde zudem eine Brache, die durch den Abriss der Radsportbahn entstand, schließen und könnte als wichtiges städtebauliches Merkzeichen den südlichen Stadteingang neu definieren“, findet der STBBR.

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hatte das Areal am Stadion vor wenigen Wochen ins Spiel gebracht. Das Büro Albert Speer + Partner GmbH hat eine Machbarkeitsstudie erstellt und Kosten von mindestens 230 Millionen Euro für Hallenbau und weitere Baumaßnahmen, wie neue Parkplätze errechnet. Die Eintracht kann sich das gut vorstellen. Voraussetzung für den Fußball-Bundesligisten ist jedoch, dass sich die Stadt auf ein Nutzungs- und Betriebsmodell einigt, erklärte Vorstandssprecher Axel Hellmann kürzlich.

Die Römer-Koalition steht den Plänen positiv gegenüber und ist in Beratungen. Josef wartet auf eine Entscheidung für einen Standort, um die Planungen weiter vorantreiben zu können, auch im Gespräch mit den Profisportteams der Skyliners, Löwen und Volleys für die die Halle in erster Linie gebaut werden soll.

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