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Frankfurt: Stadtwerke reduzieren Verluste

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Von: Christoph Manus

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Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt will kräftig investieren.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt will kräftig investieren. © ROLF OESER

Die Frankfurter Stadtwerke-Gruppe plant trotz der Krise deutlich höhere Investitionen. Ziel ist es, die Energie- und Verkehrswende voranzutreiben.

Die Stadtwerke Frankfurt Holding hat im vorigen Jahr ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als im ebenfalls stark von der Corona-Pandemie beeinflussten Jahr 2020. Die Gruppe weist in ihrem Geschäftsbericht ein Defizit von acht Millionen Euro aus, das ist ein Plus von 179 Million Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbesserung ist nach Angaben der Holding im Wesentlichen auf eine stark gestiegene Bewertung der Anteile am Flughafenbetreiber Fraport zurückzuführen. Ihr gehören gut 20 Prozent des Unternehmens.

Die Stadtwerke-Holding hat sechs Tochtergesellschaften. Jeweils zu 100 Prozent gehören ihr die Verkehrsgesellschaft Frankfurt sowie die Gesellschaften In-der-City-Bus und Main-Mobil Frankfurt, die jeweils im Busbetrieb tätig sind. Komplett in ihrem Besitz befinden sich zudem die Bäderbetriebe Frankfurt und die Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt. Der Energieversorger Mainova gehört der Stadtwerke-Holding zu gut 75 Prozent. Außer der Fraport-Beteiligung hält die Holding etwa Anteile am Energieversorger Süwag-Energie.

Trotz der Corona-Krise haben die Unternehmen der Stadtwerke-Holding im vergangenen Jahr zusammen 278,5 Millionen Euro in Erhalt, Erneuerung und Ausbau der Infrastruktur investiert. Das war laut Geschäftsbericht ein Plus von gut 50 Millionen Euro. Für das laufende Jahr sind nach Angaben der Gruppe sogar Investitionen von knapp 400 Millionen Euro geplant.

Schwerpunkt seien der Ausbau des Stromnetzes, die Modernisierung des Fuhrparks der Verkehrsgesellschaft und die Digitalisierung der Zugsicherung. Solche Investitionen seien nötig für eine Energie- und Verkehrswende und den Umbau zur klimaneutralen Stadt.

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