Politik

Stadträtin Ursula Fechter hört auf

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die ehrenamtliche Stadträtin Ursula Fechter tritt nicht erneut bei der Kommunalwahl an. Gegen Fluglärm will sie aber weiterhin kämpfen.

Ursula Fechter wird nicht für die Kommunalwahl im kommenden März kandidieren. Das hat die ehrenamtliche Stadträtin und Fluglärmschutzbeauftragte der Stadt Frankfurt mitgeteilt. Die 74 Jahre alte promovierte Volkswirtin aus Sachsenhausen nennt dafür Altersgründe.

Fechter war 2001 erstmals für die Flughafenausbaugegner (FAG) in den Römer eingezogen. 2016 trat sie als unabhängige Kandidatin auf der SPD-Liste an und wurde von den Wählern von Platz 8 auf Platz 3 nach vorne kumuliert. Die fünf Jahre, in denen sie für die SPD im Magistrat saß, seien für sie besonders gute Jahre gewesen, teilt Fechter mit. Dass sie mit Unterstützung von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und der SPD die Stabsstelle für Fluglärmschutz aufbauen konnte, habe ihr als Mitbegründerin und Sprecherin der Bürgerinitiative Sachsenhausen viel Freude bereitet. Die Arbeit der Stabsstelle werde sie auf Wunsch des Oberbürgermeisters in der kommenden Legislaturperiode beratend begleiten.

Die Kandidatenliste zur Kommunalwahl ist am Freitag im Parteivorstand beraten worden und wird am heutigen Dienstag den Parteigremien vorgestellt. Beschlossen werden soll sie auf dem Jahresparteitag des SPD-Unterbezirks, der am Samstag aufgrund der Corona-Pandemie im FSV-Stadion stattfindet.

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