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Die Frankfurter Stadtverordneten könnten bald mehrere Jahre im Personalamt tagen. Der Plenarsaal im Römer muss saniert werden. Zurzeit finden die Sitzungen wegen der Pandemie im Casino der Stadtwerke statt.
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Die Frankfurter Stadtverordneten könnten bald mehrere Jahre im Personalamt tagen. Der Plenarsaal im Römer muss saniert werden. Zurzeit finden die Sitzungen wegen der Pandemie im Casino der Stadtwerke (Bild) statt.

Römer

Frankfurt: Stadtparlament im Personalamt

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Das Personalamtsgebäude am Frankfurter Römer könnte übergangsweise als Plenarsaal des Stadtparlaments dienen. Es muss ohnehin saniert und umgebaut werden.

Das Dienstgebäude des Frankfurter Personal- und Organisationsamts am Römer soll in den kommenden Jahren saniert und in großem Stil umgebaut werden. Das schlägt der Magistrat den Stadtverordneten vor. Die Arbeiten sollen gut 20 Millionen Euro kosten.

Der in den Jahren 1954/55 als Erweiterung des Rathauses und Sozialbau für städtische Beschäftigte gebaute Komplex ist, wie es in der Vorlage von Personaldezernent Stefan Majer (Grüne) heißt, in einem dringend sanierungsbedürftigen Zustand. Abriss und Neubau kommen nicht infrage, weil das Gebäude an der Alten Mainzer Gasse als Teil einer Gesamtanlage unter Denkmalschutz steht und auch Elemente im Innern, etwa die offenen Treppenhäuser, als besonders erhaltenswert eingestuft sind. Außerdem gilt es zumindest für Frankfurt als einmalig, dass in dem Verwaltungsgebäude eine Turnhalle und eine Kegelbahn untergebracht sind.

Die Beschäftigten des Personalamts sollen nicht länger auf sieben Standorte verteilt sein.

Das Gebäude soll im Zuge der Sanierung so umgebaut werden, dass mehr Bürofläche entsteht. Ziel ist, dass die Beschäftigten des Personal- und Organisationsamtes künftig alle dort oder an der Münchener Straße im Bahnhofsviertel arbeiten. Noch sind das Amt und die von ihm betreuten Organisationseinheiten auf sieben Standorte verteilt.

Nicht zuletzt soll der Veranstaltungssaal im Komplex so hergerichtet und umgebaut werden, dass er übergangsweise für die Plenarsitzungen der Stadtverordneten genutzt werden könnte. Weil der Saal im Römer dringend saniert werden muss, sucht die Stadt bereits seit längerem eine Interimsstätte für das Stadtparlament. Dafür kommt der Saal im Personalamt nach Ansicht Majers schon wegen seiner Größe und der unmittelbaren Nähe zum Römer infrage. Anschließend könne jener als eine „wertvolle Ergänzung“ des Angebots an Tagungs- und Veranstaltungsräumen im Rathausbereich dienen.

Die geplanten Arbeiten sind so umfangreich, dass alle Beschäftigten während des Umbaus in anderen Gebäuden untergebracht werden sollen. Der gesamte Komplex soll brandschutz- und haustechnisch saniert und modernisiert werden. Geplant ist zudem, ihn energetisch zu ertüchtigen. Dazu werden unter anderem neue Fenster und Türen eingebaut. Alle Treppenhäuser sollen modernisiert, die Toilettenanlagen saniert und erneuert werden. Hinzu kommen erhebliche Umbaumaßnahmen. Schon die Herrichtung des großen Saals dürfte sehr aufwendig werden.

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