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Stadt Frankfurt setzt wichtiges Signal für Mieterschutz

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Von: Christoph Manus

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Längst sind nicht mehr nur Wohnungen im Frankfurter Westend für Menschen, die nicht kräftig geerbt haben, unerschwinglich.
Mietshäuser in Frankfurt sind für manche ein Spekulationsobjekt. Für die Mieterinnen und Mieter kann das verheerende Folgen haben. © Oeser

Immer wieder versuchen Eigentümer:innen in Frankfurt, Mieter:innen zu verdrängen. Gut, dass die Stadt dagegen vorgehen will. Ein FR-Kommentar.

Frankfurt – Sobald in zentraler gelegenen Frankfurter Stadtteilen ein Mietshaus verkauft wird, rechnen die Mieter:innen mit dem Schlimmsten. Und das ist leider sehr berechtigt. Obwohl die Stadt versucht, Menschen besser vor Verdrängung aus ihrer Wohnung zu schützen, kaufen immer wieder Privatleute und Firmen mit sehr hohem Renditeanspruch Mietshäuser auf.

Da diese im Stadtgebiet schon lange keine Schnäppchen mehr sind, funktioniert ihre zynische Kalkulation nur, wenn sie es rasch schaffen, die Mieteinnahmen deutlich zu steigern oder die Wohnungen in Eigentum umzuwandeln und dann einzeln zu verkaufen. In beiden Varianten versuchen sie, die bisherigen Mieter:innen zum Auszug zu drängen. Dabei setzen einige von ihnen auf Praktiken, die nichts als eine Zermürbung der Mieterschaft erreichen sollen.

Mieterschutz in Frankfurt will Menschen Mut machen

Dass die Stadt Frankfurt noch schärfer gegen Eigentümer:innen vorgehen will, die Mieter:innen mit übelsten Mitteln aus dem Haus drängen, ist in solch einer Situation ein wichtiges Signal. Es kann all den Menschen, die um ihre Wohnung bangen, zumindest etwas Mut machen. (Christoph Manus)

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