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Wohnen

Stadt lässt Wohnraum leerstehen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Stadt Frankfurt lässt in Sachsenhausen Wohnungen leerstehen. Dabei suchen Tausende in Frankfurt eine neue Bleibe. Das Vorgehen stößt auf heftige Kritik.

Obwohl Tausende Menschen in Frankfurt auf der Suche nach einer Wohnung sind, lässt sogar die Stadt Frankfurt selbst Wohnraum leerstehen. In vier Häusern an der Gartenstraße in Sachsenhausen, die das städtische Amt für Bau und Immobilien verwaltet, sind nach Angaben eines früheren Mieters 17 bis 19 Wohnungen nicht vermietet. Einige von diesen stünden seit Jahren leer. Offenbar sei die Stadt „unwillig, unfähig oder beides“, leerstehende Wohnungen für kleines Geld zu sanieren, ärgert sich der frühere Mieter.

Das Amt begründe den Leerstand damit, dass Frischwasser-, Abwasser-, und Elektroleitungen in den Wohnungen und in gesamten Häusern erneuert werden müssten. Wieso das mehrere Jahre dauern soll, kann der gelernte Elektriker nicht nachvollziehen. Die Häuser seien zudem in schlechtem Zustand. So falle etwa die Heizungsanlage regelmäßig aus, berichtet er der Frankfurter Rundschau.

Stadt spricht von hohem Sanierungsbedarf

Der Sprecher von Bau- und Immobiliendezernent Jan Schneider (CDU), Günter Murr, bestätigt auf Anfrage der Frankfurter Rundschau, dass es in den Häusern Leerstand gibt. Er spricht anders als der frühere Mieter allerdings nur von neun Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten, die unvermietet seien. Diese hätten erheblichen Sanierungsbedarf. Die Arbeiten könnten zum Teil nur vorgenommen werden, wenn die Wohnungen in dieser Zeit nicht vermietet seien. Auch Probleme mit der Heizungsanlage bestreitet der Sprecher nicht. In allen Häusern gebe es Schwierigkeiten mit der Haustechnik, sagte Murr.

Im laufenden Jahr werde die Stadt vier Wohnungen und eine Gewerbeeinheit in den Häusern Gartenstraße 141, 147 und 175 sanieren, kündigt Murr im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau an. Besonders problematisch sei das Haus Nummer 145. Dieses müsse wahrscheinlich komplett saniert werden. Das werde nun näher untersucht. Die Stadt habe auch in der Vergangenheit in die Liegenschaften investiert, betont der Sprecher. Es seien Fassaden und Balkons erneuert und neue Fenster eingebaut worden.

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