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Frankfurt: Stadt entfernt Kopfsteinpflaster vor dem Eisernen Steg

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Von: Florian Leclerc

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Der Eiserne Steg bei Nacht.
Der Eiserne Steg bei Nacht. © Monika Müller

Auf der Nordseite des Eisernen Stegs lag bislang Kopfsteinpflaster, was für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen etwa bei Nässe hinderlich war. Nun lässt die Stadt die Steine entfernen.

Die Stadt hat die Stolperfalle für den Rad- und Fußverkehr am nördlichen Brückenkopf vor dem Eisernen Steg entfernt. Anstelle des Kopfsteinpflasters ließ das Amt für Straßenbau und Erschließung Basaltsteine verlegen.

Die Natursteine sind zurechtgesägt. Sie haben eine glatte Oberfläche, anders als das wellige Kopfsteinpflaster. Die Fugen zwischen den Steinen werden noch mit Mörtel verschlossen. Der Überweg werde damit für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität leichter zu nutzen, teilte das Straßenbauamt mit.

Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) schaute sich die Situation an und sagte: „Diese Maßnahme ist im Wortsinne ein Baustein hin zu einem barrierefreien Frankfurt, denn alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste sollen sich zu Fuß sicher fühlen. Zugleich verbessern wir die Fahrbedingungen für den Radverkehr, denn der Main ist und bleibt als Wegstrecke mit dem Rad sehr beliebt. Wer das Fahrrad nutzt, weiß, dass Kopfsteinpflaster gerade bei Nässe zur Rutschgefahr werden kann.“

Vor zweieinhalb Jahren hatte das Straßenbauamt das Kopfsteinpflaster von der Brücke Richtung Fahrbahn bereits durch Natursteinpflaster mit glattem Zuschnitt ersetzen lassen. Hinzu kommt nun eine erneuerte Fläche von rund 180 Quadratmetern rund um den Brückenkopf. Die Baukosten einschließlich Material liegen bei etwa 90 000 Euro.

Weitere Stolperfallen mit Kopfsteinpflaster existieren unter anderem noch am Westhafen-Tower, dem „Gerippten“.

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