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Frankfurt: Spottkampagne gegen Peter Feldmann

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Von: Christoph Manus

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Die Deutsche Familienversicherung macht sich unter anderem über den „Pokalklau“ von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) lustig.
Die Deutsche Familienversicherung macht sich unter anderem über den „Pokalklau“ von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) lustig. © dpa

Die Deutsche Familienversicherung wirbt für eine Abwahl von Peter Feldmann als Frankfurter Oberbürgermeister. Das sorgt für Irritation. Der Unternehmenschef will selbst OB werden.

Die Deutsche Familienversicherung beteiligt sich mit Spottplakaten in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter an der Kampagne zur Abwahl von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) als Frankfurter Oberbürgermeister. „Probleme beim Rücktritt?“, ist auf einem der Plakate, die Feldmann zeigen, zu lesen. Und dazu: „Bei uns gilt tägliches Kündigungsrecht.“ Ein weiteres Motiv, das das Frankfurter Unternehmen postet, zeigt den Oberbürgermeister, der seit vergangener Woche wegen Korruptionsverdachts vor Gericht steht, beim so genannten „Pokalklau“. Dazu heißt es auf dem Plakat: „DFV-Hausratversicherung. Schützt auch vor ,Diebstahl`“.

Die Familienversicherung unterstützte die Abwahlkampagne, „damit Frankfurt schnellst möglich wieder einen OB bekommt der die Stadt ordentlich repräsentieren kann“, teilt Vorstandschef Stefan Knoll auf Facebook mit – und reagiert damit auch auf Irritation und Kritik. Denn Knoll ist Schatzmeister der Frankfurter CDU und hat im Frühjahr angekündigt, selbst Frankfurter Oberbürgermeister werden zu wollen.

Nun präzisiert er: „Auf einen Wechsel in die Politik deutlich vor dem regulären Wahltermin im Jahr 2024 bin weder ich noch mein Unternehmen eingestellt.“ Werde Feldmann am Sonntag kommender Woche beim Bürgerentscheid abgewählt, stehe er dagegen nicht als Kandidat zur Verfügung, teilt Knoll mit.

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