369 Volleyballfans waren nach Unterliederbach gekommen, um dem klaren 3:0-Erfolg des Berliner Meisters im Supercup gegen die United Volleys zuzusehen.
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369 Volleyballfans waren nach Unterliederbach gekommen, um dem klaren 3:0-Erfolg des Berliner Meisters im Supercup gegen die United Volleys zuzusehen.

Vereine

Frankfurter Sportvereine warten auf das Gesundheitsamt

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Profiklubs sind nach dem Fan-Comeback in der Ballsporthalle hoffnungsvoll. Auf etliche Großveranstaltungen wird man noch warten müssen.

  • In Frankfurt kehren langsam wieder Zuschauer zu Sportveranstaltungen in die Hallen zurück.
  • Die Stadt hat mit den Vereinen ein Hygienekonzept erarbeitet.
  • Anhänger von Konzerten und Liveshows müssen allerdings noch warten.

Fiebermessen vor der Halle, Pfeile auf den Treppen und überall Hinweise, den Abstand von mindestens 1,50 Metern zu wahren. Am Sonntag durften die United Volleys Frankfurt als erster Profisportverein nach dem coronabedingten Lockdown im März in der Ballsporthalle wieder eine Partie vor Zuschauern absolvieren. 369 Volleyballfans waren nach Unterliederbach gekommen, um dem klaren 3:0-Erfolg des Berliner Meisters im Supercup gegen die United Volleys zuzusehen. Möglich wären nach dem vom Frankfurter Gesundheitsamt genehmigten Hygienekonzept sogar 1100 Zuschauer gewesen.

Hallensport in Frankfurt: Skyliners planen mit 1.100 Fans

Das macht auch den anderen Frankfurter Profisportklubs Hoffnung, nach langem Warten wieder vor den eigenen Fans auflaufen zu dürfen. Die Basketballer der Skyliners, die ebenfalls in der Ballsporthalle ihre Heimspiele absolvieren, planen wie die Volleys mit 1100 Fans für das erste Heimspiel gegen Alba Berlin am 15. November. Das sind knapp 20 Prozent der möglichen 5000 Zuschauer. Auch die Löwen Frankfurt haben beim Gesundheitsamt ein Konzept für 20 Prozent der Kapazität der Eissporthalle eingereicht – knapp 1400 Zuschauer – und warten auf eine Antwort, um in die Planungen einsteigen zu können. Je eher, desto besser. Schließlich steht am 6. November die erste Begegnung in der DEL2 gegen die Kassel Huskies an.

Sport in Frankfurt: Sportamt hat Hygienekonzept erarbeitet

Die Hauptarbeit hatte im Vorfeld die Stadt Frankfurt geleistet. „Wir haben für alle Hallen ein Hygienekonzept erarbeitet. Dieses dient vor allem den Hauptmietern“, sagt Angelika Strötz, Leiterin des Sportamts. Also den Skyliners, Volleys und Löwen. Dabei habe sich die Behörde Beratung von externen Firmen geholt und einen Leitfaden erstellt, nachdem man sich unter anderem intensiv Ein- und Ausgänge, die Belüftungen und die Breite der Laufwege innerhalb der Arenen angeschaut habe. „Die Zulassung an den Spieltagen liegt aber in den Händen des Gesundheitsamts“, betont Strötz. Zudem müssen die Vereine ihre Konzepte individuell anhand der Vorgaben des jeweiligen Sportverbands erarbeiten.

Auch die Jahrhunderthalle plant wieder mit Veranstaltungen

Für andere Großveranstaltungen gebe es zwar jede Menge Anfragen, so Strötz. Aber die Planungen laufen momentan intern, da noch nicht absehbar ist, wann es wieder Konzerte oder Shows in der Ballsporthalle geben kann.

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Die Jahrhunderthalle in Höchst hat derweil ein Hygienekonzept erarbeitet, um gegebenenfalls im Dezember wieder Events im Kuppelsaal zu organisieren, wie eine Sprecherin berichtet. Eine Genehmigung steht aber noch aus.

In der Festhalle stehen mit der Liveshow „Let’s dance“ Ende November und dem Reitturnier im Dezember zwei Großveranstaltungen auf dem Programm. Für das Gelände gilt das Hygienekonzept der Messe, wie ein Sprecher mitteilte. Für die jeweilige Veranstaltung sind aber die Hallennutzer in der Pflicht, was die Zuschauerzahl und die Einhaltung der Gesundheitsregeln angeht.

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