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Frankfurts Skyline wächst weiter. peter Jülich
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Frankfurts Skyline wächst weiter. peter Jülich

Büromarkt

Frankfurt: Spitzenmiete bei Büros bleibt hoch

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Pandemie schlägt sich auch auf den Büromarkt nieder. Trotzdem bleibt die Miete in den 1-A-Lagen in Frankfurt deutschlandweit Spitze.

Bei der Entwicklung des Frankfurter Büromarktes im ersten Quartal dieses Jahres kommen das Immobilienberatungsunternehmen Colliers und die BNP Paribas Real Estate zu unterschiedlichen Ergebnissen. Colliers sieht eine Zurückhaltung bei Neuanmietungen, BNP Paribas Real Estate spricht von einen guten Jahresauftakt.

In Zahlen: Laut Colliers wurden in Frankfurt im ersten Quartal 76 000 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt, was den zehnjährigen Trend um etwa ein Viertel unterboten habe. Positiv hätten sich einige Großprojekte ausgewirkt wie der Bau eines eigenen Gebäudes am Standort Flughafen/Gateway Gardens von Siemens. Insgesamt sei die Aktivität auf dem Büromarkt aber verhalten.

BNP Paribas Real Estate hingegen sieht einen Flächenumsatz von 101 000 Quadratmetern. Der Zehn-Jahresdurchschnitt wurde demnach nur knapp verfehlt. „Der Frankfurter Büromarkt kann einen gelungenen Jahresauftakt vermelden“, heißt es.

Beim Leerstand der Büroimmobilien geht Colliers von einer Quote von 7,2 Prozent aus. BNP Paribas wiederum gibt eine Quote von rund acht Prozent an. Etwas weniger als die Hälfte der Immobilien verfügten demnach über einen modernen Qualitätsstandard.

Bei den Spitzenmieten gibt Colliers 45 Euro pro Quadratmeter für 1-A-Lagen an. Laut BNP Paribas liegen die Spitzenmieten bei 47 Euro - so oder so, das sind die höchsten Büromieten in ganz Deutschland. Die Durchschnittsmiete liegt demnach bei 19,10 Euro pro Quadratmeter.

Laut Colliers herrscht auf dem Büroimmobilienmarkt derzeit eine Zurückhaltung bei Neuanmietungen. Das sei der wirtschaftlichen Unsicherheit infolge der Pandemie geschuldet.

Auch stelle sich die Frage, welche Anforderungen ein Büro in Zukunft erfüllen müsse. So ist denkbar, dass Unternehmen auch nach der Pandemie weiterhin Homeoffice ermöglichen und dann nicht mehr so viel Bürofläche anmieten müssen.

BNP Paribas hat in den vergangenen zwölf Monaten einen Rücklauf der Bautätigkeit um 19 Prozent beobachtet. Aktuell seien 576 000 Quadratmeter Büroflächen in der Stadt im Bau, etwas mehr als die Hälfte sei schon vermietet. Die größte Bautätigkeit gebe es in der Innenstadt und im Bankenviertel.

BNP Paribas rechnet perspektivisch mit einer wirtschaftlichen Belebung und einsetzenden Nachholeffekten.

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