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Den Kindern wird geholfen - aber spielerisch.
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Den Kindern wird geholfen - aber spielerisch.

Ferienprogramm

Spielend Deutsch lernen

  • Helen Schindler
    vonHelen Schindler
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Das Projekt „Endspurt“ hilft Grundschulkindern beim Deutschlernen. Für das neue digitale Format haben sich die Fachkräfte kreative Lösungen ausgedacht.

Seit 2007 fördert die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Viertklässler mit erhöhtem Sprachförderbedarf aus Frankfurt mit ihren Programmen „Deutschsommer“ und „Endspurt“. Wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen findet der Endspurt diesmal digital statt.

70 Grundschüler:innen von 33 Frankfurter Grundschulen aus 33 Herkunftsnationen trainieren in dieser Woche – der letzten Woche der regulären Weihnachtsferien – von zu Hause aus ihre Deutschkenntnisse. Weil die meisten der 70 Kinder auch am Projekt Deutschsommer im vergangenen Jahr teilgenommen haben, kennen sie sich sowie die Pädagog:innen bereits. Auch das Lernen zu Hause ist den Kindern bereits bekannt, weil auch der Deutschsommer zum Teil zu Hause stattgefunden hat.

„Da haben die Kinder mal eine Rally durch ihren Stadtteil gemacht oder hatten die Aufgabe, ihr Lieblingsgericht zu kochen und dann darüber zu schreiben“, erläutert Axel Braun von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Das Erlernte soll, kurz vor der Empfehlung für den Wechsel auf eine weiterführende Schule, beim Endspurt vertieft werden. „Wir gehen davon aus, dass der Bedarf wegen des zeitweisen Unterrichtsausfalls jetzt noch größer ist als sonst“, sagt Braun.

Jedes Kind hat vorab Material für Heimspielaufgaben bekommen. Je zehn bis 17 Schüler:innen werden von je drei pädagogischen Fachkräften betreut, die mit ihnen über Chatgruppen und per Telefon in Kontakt stehen. Die literarische Grundlage bildet Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“. „Die Aufgaben sind alltagsnah und sollen Spaß machen, damit der Feriencharakter gewahrt bleibt“, sagt Projektleiterin Monika Röttele. Neben der Förderung der deutschen Sprachkenntnisse stehen auch Theaterpädagogik und sozialpädagogische Förderung auf dem Plan.

Weil das Projekt eigentlich von der persönlichen Begegnung lebe und die Voraussetzungen in einigen Familien nicht optimal seien, sei sie unsicher gewesen, ob das digitale Format gelinge, sagt Röttele. Aber ihr Zwischenfazit ist positiv: „Das digitale Format kommt gut an, die Kinder sind in den Chatgruppen und Videocalls sehr aktiv.“

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