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Gedenkstätte für die Unfallopfer in der Oskar-von-Miller-Straße.
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Gedenkstätte für die Unfallopfer in der Oskar-von-Miller-Straße.

Unfälle

Spendenaufruf für Opfer

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Eine 31-Jährige erlitt nicht nur zahlreiche Knochenbrüche, sondern verlor bei dem Unfall auch ihren Vater. Die Ermittlungen gegen den Raser gehen nur schleppend voran.

Einen Monat nach dem tragischen Unfall mit zwei Toten im Frankfurter Ostend ist noch immer unklar, ob der Raser während der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen stand. Die entsprechenden Gutachten lägen der Staatsanwaltschaft Frankfurt noch nicht vor. Auch zur möglichen Geschwindigkeit des SUV-Fahrers könnten noch keine Angaben gemacht werden, sagte eine Behördensprecherin am Dienstag auf FR-Anfrage. Bei dem Unfall im November in der Oskar-von-Miller Straße war das Fahrzeug des 38-Jährigen mit stark überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und in eine Passage gekracht. Dabei starben zwei Menschen, eine 31-Jährige überlebte schwer verletzt.

Für eben jene Überlebende hat das Institut für Psychologie an der Goethe-Universität einen Spendenaufruf gestartet. Die 31-jährige Claudia ist laut Spendenaufruf auf dem Portal Betterplace vom Schicksal besonders schwer gebeutelt. Sie war schon vor dem Unfall aufgrund einer schweren Erkrankung fast vollständig erblindet. Bei dem Unfall selbst erlitt sie nicht nur zahlreiche Knochenbrüche am ganzen Körper, sondern verlor auch noch ihren Vater. Der 61-Jährige, der sie an diesem Tag begleitet hatte, wurde bei dem Unfall ebenso tödlich verletzt wie ein 27 Jahre alter Fahrradkurier.

Laut Spendenaufruf stand Claudia zum Zeitpunkt des Unfalls kurz vor ihrem Master-Abschluss in Psychologie. Das Studium habe sie trotz ihrer Erblindung mit besten akademischen Leistungen absolviert. Durch ihre beim Unfall erlittenen Verletzungen werde es aber viel Anstrengung und Zeit brauchen, bis ihre Bewegungsfreiheit ansatzweise wiederhergestellt sei. „Claudia steht durch diese Schicksalsschläge vor einer Reihe von Herausforderungen, bei denen es schwer vorstellbar ist, wie ein Mensch alleine dies alles meistern kann. Wir wollen sie in dieser schwer begreifbaren und prekären Lage nicht im Stich lassen und bitten deshalb um finanzielle Unterstützung für sie“, heißt es in dem Aufruf, der von drei Mitarbeiter:innen des Instituts für Psychologie unterzeichnet ist.

Von dem Geld sollen demnach zunächst der Studienkredit, die Kosten eines Umzugs sowie die Beerdigung des Vaters bezahlt werden.

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