Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ursula Busch kämpft als Fraktionsvorsitzende der SPD im Frankfurter Römer unter anderem über einen Ausbau der Ganztagsbetreuung. Foto: Michael Schick
+
Ursula Busch kämpft als Fraktionsvorsitzende der SPD im Frankfurter Römer unter anderem über einen Ausbau der Ganztagsbetreuung.

Kommunalwahl Frankfurt

Frankfurt: SPD will Ganztagsschulen stark ausbauen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
    schließen

Die SPD im Frankfurter Römer zieht Bilanz und stellt ihre zentralen Forderungen vor. Sie kämpft etwa für mehr sozialen Wohnungsbau und einen autofreien Mainkai.

Den „Mietenstopp“ bei der ABG und der Nassauischen Heimstätte, die vorübergehende Sperrung des Mainkais für den Autoverkehr, das Kultur- und Freizeitticket für Kinder und Jugendliche sowie das Integrationszentrum „Stadtraum Frankfurt“ hätte es nach Ansicht der SPD im Römer ohne sie nicht gegeben. Als Beispiele für eine erfolgreiche Politik ihrer Fraktion nannten Fraktionschefin Ursula Busch und Holger Tschierschke, zweiter Geschäftsführer der SPD im Römer, am Freitag auch den Ausbau der Betreuungsplätze, die verbesserte Finanzierung der Frauenhausplätze und den kostenlosen Eintritt für Kinder und Jugendliche ins Schwimmbad.

Klar machten die Sozialdemokrat:innen aber auch, dass sie sich in vielen Feldern nicht oder nicht genügend gegen die Koalitionspartner von CDU und Grünen durchsetzen konnten – und Bedarf für Nachbesserungen sehen. So warbt Tschierschke etwa dafür, dass die städtische Wohnungsgesellschaft ABG statt zu gut 40 künftig zu 50 Prozent geförderte Wohnungen baut. In neuen Baugebieten sollen alle Bauherren diese Quote umsetzen müssen.. Der Mainkai soll wieder gesperrt werden – und das am besten dauerhaft. Dort könnte ein Park entstehen. Für die SPD wäre diese Umwidmung nicht zuletzt ein Teil des Wegs zu einer autoarmen Innenstadt.

Für Wählen ab 16

Auch für einen massiven Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder wirbt die SPD-Fraktion. Kurz- und mittelfristig geht es dabei etwa um Horte und die Nachmittagsbetreuung in den Schulen. Das Ziel sind aber, wie Busch sagt, „echte“, also gebundene Ganztagsschulen, am besten von der Grundschule bis zum Abitur. Die Fraktionschefin machte im Pressegespräch allerdings keinen Hehl daraus, dass es ein „langer, steiniger Weg“ werde.

Im Bereich Integration will sich die SPD im Römer unter anderem für das Kommunalwahlrecht für alle einsetzen. Wählen soll zudem schon ab 16 Jahren möglich sein. In der Frauenpolitik wirbt die Fraktion etwa für ein Mahnmal oder eine Gedenkstätte für Femizide, also Morde an Frauen wegen ihres Geschlechts. zudem plädiert sie für einen Ausbau der Präventionsarbeit mit Männern sowie der Täterarbeit.

Eine Multifunktionshalle sollte nach Ansicht der SPD auch aus sozialpolitischen Gründen am Flughafen entstehen. Dieser stehe in der Krise vor einem Strukturwandel und müsse breiter aufgestellt werden, sagte Tschierschke. Busch warb dafür, dass die Stadt und ihre Betriebe in Sachen Tarifbindung vorbildhafter agieren und diese bei Auftragsvergaben zur Bedingung machen. Sie sprach sich zudem für eine Rekommunalisierung privatisierter früher städtischer Aufgaben aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare